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Beamter auf Probe (Brandenburg) wechsel nach Berlin

27.07.2019 11:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Es geht um beamtenrechtliche Fragen im Vorfeld einer Bewerbung zu einem anderen Arbeitgeber.

Hallo,

da ich mit der Arbeitssituation in Brandenburg als Lehrer sehr unzufrieden bin, möchte ich zurück nach Berlin zum Halbjahr wechseln. Beworben habe ich mich noch nicht und meine Zeit als Beamter auf Probe endet im Oktober.

Meine Fragen:
1. Sollte ich meinem aktuellen Dienstherren mitteilen, dass ich einen Wechsel anstrebe, bevor ich in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit beginnt?

2. Da Berlin nicht verbeamtet, ist eine so kurz erfolgte Verbeamtung ohnehin nach dem Wechsel nach Berlin ohne Bedeutung. Sollte ich daher meinen jetzigen Dienstherren bitten, die Verbeamtung auf Lebenszeit auszusetzen, weil das möglicherweise den Wechsel in ein anderes Bundesland erschwert, eventuell sogar unmöglich macht ohne Freigabe oder ähnliches?

3. Muss ich eine Freigabe vom Dienstherren in Brandenburg beantragen oder kann ich mich einfach in Berlin bewerben und dann nach erfolgreicher Bewerbung fristgerecht kündigen?

Ich bedanke mich vielmals für Ihre Hilfe

Mit herzlichen Grüßen
J.K.

27.07.2019 | 19:16

Antwort

von


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41812 Erkelenz
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Gerne zu Ihren Fragen:

Ein Beamtenverhältnis kann bzw. muss nicht gekündigt werden. Sie werden auf Antrag „entlassen".
Die optimalste Lösung ist stets, im Einvernehmen mit den jeweiligen Dienstherren z.B. über einen Tauschpartner in die aufnehmende Planstelle zu wechseln. Das nämlich erhält weitgehend Ihre bereits entstandenen Rechte aus dem Beamtenverhältnis, sodass es auch eine Option wäre Ihre Lebenszeitverbeamtung auszusitzen und sich dann regulär oder per Tauschpartner auf eine Planstelle in Berlin zu bewerben.

Bevor Sie also diese Option der Lebenszeitverbeamtung ausschlagen, empfehle ich dringend, dies sorgfältig abzuwägen bei vertiefter Beratung durch einen im Beamten- bzw. Versorgungsrecht versierten Kollegen vor Ort mit Beiziehung aller zugänglicher Personalakten.

Weil das – wie Sie schreiben – vorliegend nicht möglich ist, sollten Kollateralschäden tunlichst vermieden oder zumindest begrenzt werden, als da sind: Nachversicherung nach dem SGB; das Risiko, nach Entlassung aus dem Beamtenverhältnis bei der angestrebten Bewerbung keinen Zuschlag zu bekommen und nicht zuletzt Nachteile beim BDA.

Konkret zu Ihren Fragen:

Sie haben – selbst als Lebenszeitbeamter, erst recht in der Probezeit - das Recht sich auf eine Angestelltenstellen bei einem Arbeitgeber Ihre Wahl zu bewerben. Eine gesetzliche Mitteilungspflicht an Ihren Dienstherrn gibt es nicht; wohl aber eine „Obliegenheit" im eigenen Interesse. Weil nämlich im Fall einer Bewerbung standardmäßig Personalakten angefordert und beigezogen werden, würde Ihr Dienstherr „kalt" davon betroffen und müsste noch Ihr Einverständnis für die Einsichtnahme einholen. Das verlängert das gesamte Verfahren. Ganz abgesehen davon, dass evtl. Ihre amtsärztlichen Unterlagen die ärztliche Untersuchung beim neuen Arbeitgeber ersetzen sollte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

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