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Beamtenrecht/ Versorgung

| 24.02.2018 10:35 |
Preis: 50,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Durch einen schweren Unfall wurde ich in den Ruhestand versetzt, (einfacher Dienst und kein Dienstunfall) und erhalte (durch niedrige Besoldung/vorzeitige Pensionierung) eine sehr geringe Pension. (Nicht alle Beamten heißen Wulff oder sind Lehrer)
Ich konnte mich gerade so über Wasser halten und dies auch nur weil ich einen Minijob auf 450 Euro-Basis ausübe.
Nun habe ich ein Angebot erhalten, das ich 900 Euro(Brutto) in einem Teilzeitjob verdienen kann.
Mein Rentenstelle die OFD, hat mir zugesagt, das ich zusätzlich zu meiner Pension 910 Euro hinzuverdienen kann, ohne das meine Pension gekürzt wird.
Meine Frage ist:
Kann ich meinen Minijob(450) weiter ausüben, ohne das es zu einer Kürzung meiner Pension kommt?
D.h ich würde meine Pension + 900 Brutto + 450 Euro Minijob bekommen.
Oder muß ich den Minijob aufgeben um meine Ansprüche zu halten? Davon gehe ich zumindest mal aus.
Ich finde allerdings keinen kompetenten Rechtsanwalt in Beamtenrecht/Verwaltungsrecht.



Einsatz editiert am 25.02.2018 16:51:54

Einsatz editiert am 26.02.2018 08:15:32

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Für Ruhestandsbeamte, die wegen Dienstunfähigkeit, die nicht auf einem Dienstunfall beruht, in den Ruhestand versetzt wurden, gilt als Höchstgrenze bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze (65. beziehungsweise später 67. Lebensjahr), 71,75 v. H. der ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe, aus der sich das Ruhegehalt berechnet.
Die Mindestkürzungsgrenze ist der Betrag in Höhe von 71,75 v. H. des Eineinhalbfachen der jeweils ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus der Endstufe der Besoldungsgruppe A 4.
Zur Höchstgrenze wird der jeweils zustehende Unterschiedsbetrag sowie ein Betrag in Höhe von monatlich 400 Euro und zuzüglich des Zweifachen dieses Betrages innerhalb eines Kalenderjahres hinzugerechnet.

Sie haben leider keine näheren Angaben zu Ihrer Besoldungsgruppe und Ihrer Höhe der Pension gemacht, so dass ich Ihnen derzeit keine konkretere Antwort geben kann. Sie können dies noch über die Nachfragefunktion nachholen. Unabhängig davon empfehle ich aber, sich nicht auf mündliche Zusagen der Rentenstelle zu verlassen, sondern nur auf schriftliche Berechnungen und entsprechende Bestätigungen. Diese muss Ihnen schon eine verbindliche schriftliche Aussage/ Berechnung machen.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin





Nachfrage vom Fragesteller 02.03.2018 | 21:52

Hallo, Frau Draudt,
die Berechnung ist mir bekannt auch die Altersgrenze.
ich habe alles schriftlich, meine Höchstgrenze zu meiner Pension sind diese 910 Euro brutto.
Leider ist meine Fragestellung immer noch die Gleiche.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2018 | 12:54

Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für Ihre weitere Mitteilung.

ausgehend von Ihren Angaben müssen Sie mit einer Kürzung rechnen, wenn Sie beide Jobs ausüben oder eben den Minijob aufgeben.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

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Bewertung des Fragestellers 03.03.2018 | 19:30

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 03.03.2018 5/5,0
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