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Beamte auf Widerruf

28.02.2008 09:11 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


10:48
Hallo,
ob ich meine Frage unter die richtige Rubrik gestellt habe weiß ich nicht, ich hoffe man kann sie mir trotzdem beantworten.

Meine Tochter ist Beamte auf Widerruf in einem Finanzamt in Bayern. Nun wurde sie von ihrem früheren Freund, gegen den sie Strafanzeige wegen Stalking, Beleidigung und anderer Delikte gestellt hat angezeigt, sie hätte Reisekostenbetrug und Zeitbetrug in der Finanzbehörde begangen. Es wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Nach Aussagen der Vorgesetzten würde das Verfahren sofort eingestellt, wenn sie das Beamtenverhältnis auf eigenen Wunsch beendet. Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wird es nicht geben. Es gibt auch keine Einträge in ihrem polizeilichen Führungszeugnis. Nun möchte meine Tochter gerne Jura studieren.
Kann ihr dieser Vorfall Probleme bei der Zulassung zum Referendariat bereiten, bzw. könnte es sein, dass sie das 2. Staatsexamen nicht machen könnte oder eine Zulassung als Anwalt nicht möglich wäre.

Vielen Dank
28.02.2008 | 10:22

Antwort

von


(400)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrte Ratsuchende!
Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte.

Sofern der Vorgesetzte Ihrer Tochter sich an sein Wort hält, wird der Vorfall nach Ausscheiden Ihrer Tochter aus dem Beamtendienst (auf eigenen Wunsch) "vergessen".

Damit würden auch in keinster Weise Probleme auftauchen können.

Es bliebe lediglich das Ausscheiden auf eigenen Wunsch aus dem Beamtendienst, das vielleicht im Rahmen etwaiger späterer Bewerbungsgespräche Fragen aufwerfen könnte.
Hier sollte sich Ihre Tochter zu gegebener Zeit eine passende Antwort einfallen lassen. Eventuell könnte dies ja mit der Aufnahme des Studiums begründet werden.

Fraglich ist jedoch, ob Ihre Tochter auf das zweifelhafte Angebot des Vorgesetzen eingehen sollte.
Sofern Sie sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, so könnte dies auf die "Eingeweihten" doch wie ein Schuldeingeständnis wirken.


Sollte das Disziplinarverfahren bzw. eine Anzeige bei der StA durchgeführt und etwaige Strafen ausgesprochen werden, so könnten hier Probleme entstehen.
Einer Zulassung zum Jurastudium stünde o.a. nicht entgegen. Bei der Zulassung zum Referendariat ist die jeweilige JAPO zu berücksichtigen.
Hiernach kann eine Zulassung unter bestimmten Voraussetzungen versagt werden.
Dann müßte es sich allerdings um eingetragene Strafen in Führungszeugnis oder BzRG handeln und auch dann ist dies noch Ermessensfrage.

Sollte Ihre Tochter sich gegen die Vorwürfe verteidigen wollen, so rate ich Ihnen dringend, einen Rechtsanwalt aufzusuchen und sich ausführlich informieren zu lassen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort vorerst geholfen zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.
Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen.

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Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatierung behilflich.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 28.02.2008 | 10:37

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort.
Ein Anwalt wurde bereits eingeschaltet. Dieser sieht die Sache auch sehr positiv für meine Tochter. Der stärkste Vorwurf ist eine falsche Reisekostenabrechnung. Diese Abrechnung wurde von meiner Tochter aber korrigiert und auch schon wieder beglichen. Die Korrektur erfolgte auch bevor ihr mitgeteilt wurde, dass gegen sie ein Diszi eingeleitet wurde und nicht erst im Nachhinein. Jetzt haben wir natürlich große Sorge, dass man ihr etwas anlasten könnte.
Vielen Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.02.2008 | 10:48

Sehr geehrter Ratsuchender!

Grds. können falsche Reisekostenabrechnungen bei Beamten zur Entlassung führen.

Ihre Tochter hat jedoch Ihr Fehlverhalten eingesehen und die Abrechnung bereits im Vorwege korrigiert.
Insofern könnte Sie hier "mit einem blauen Auge" davon kommen.

M. E. hätte dies aber keinesfalls Auswirkungen auf Studium, Referendariat, usw.


Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

ANTWORT VON

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