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Bauzeitverzug

14.05.2008 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Hallo,

wir bauen gerade eine Doppelhaushälfte. In dem Werkvertrag mit dem Bauträger ist die Bauzeit mit 8 Monaten angegeben. Die Bauzeit begann am 28.Juni 2007 und am 28.Februar 2007 sollte der Bau eigentlich fertig gestellt sein. Dem ist aber nicht so. Der Bauträger ist noch weiterhin am Bauen. Diese Woche erst sollte der Estrich gelegt werden. D.h. es kann immer noch eine Weile dauern, bis wir einziehen können. Diese Bauzeitverzögerung beruht auch nicht auf event. nicht vorhergesehene oder wetterliche Ursachen, sondern ist schlicht das Versäumnis des Bauträgers. Termine werden immer wieder nach hinten verschoben oder gar nicht eingehalten. Er hat uns zwar schon angeboten die Zeit nach dem Fertigstellungstermin in Rechnung zu stellen aber uns geht es vor allem um die Fertigstellung. Meine Frage lautet, was ich in dieser Situation machen kann und wie ich ihn event. zwingen könnte, mir jetzt event. einen festen Termin für die endgültige Fertigstellung zu nennen?

14.05.2008 | 14:11

Antwort

von


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61231 Bad Nauheim
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Zunächst sollten Sie die Baufirma anschreiben und feststellen, daß Sie sich mit der Fertigstellung des Bauvorhabens seit dem 29.02.2008 in Verzug befindet. Dadurch vermeiden Sie, daß Ihnen eine stillschweigende Verlängerung der Fertigstellung angelastet werden kann.

Weiterhin kündigen Sie an entsprechenden Verzugsschaden für die Überschreitung der Fertigstellung geltend zu machen. Hinsichtlich der jetzigen Fertigstellung ist eine Nachfrist zu setzen. Zudem ist die Fälligkeit der Schlussrechnung auch erst mit Fertigstellung gegeben.

Sicherlich besteht auch von Ihrer Seite die Möglichkeit der Kündigung des Bauvertrages, jedoch beseitigt dies dann nicht das Problem der rechtzeitigen Fertigstellung. Zudem kann der Bauträger alle erbrachten Leistungen bis zur Kündigung abrechnen. Insoweit sollte eine Kündigung, wenn überhaupt nur nach vorheriger Beratung durch einen Anwalt erfolgen.

Hinsichtlich des Verzugsschaden sollten Sie den Bauvertrag prüfen, ob hier eine Vertragsstrafe geregelt ist. Ansonsten können Sie vorbehaltlich der Kenntnis des Vertrages alle nachweisbaren Mehraufwendungen geltend machen, die Ihnen durch die verzögerte Fertigstellung entstanden sind.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick vermittelt zu haben. Im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion stehe ich Ihnen zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 15.05.2008 | 10:37

Hallo,

gibt es einen gesetzlich vorgeschrieben zeitlichen Rahmen für das Setzen der Nachfrist und kann ich einseitig eine Verzugsstrafe in gewisser Höhe (?) ab Ablauf dieser Nachfrist festsetzen??

Vielen Dank!

Ergänzung vom Anwalt 16.05.2008 | 21:59

Eine gesetzliche Frist gibt es nicht, üblicherweise sollte diese angemessen sein und 10 bis 14 Tage betragen. Jedoch ist die Fristsetzung auch von dem Bautenstand abhängig.

Eine einseitige Verzugsstrafe kann nicht kann nicht festgelegt werden. Dies wird in dem Bauvertrag vereinbart. Soweit dies nicht der Fall ist, können Sie als Verzusgschaden nur Ihren Schaden den Sie durch die verspätete Fertigstellung erlitten haben, geltend machen.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom




ANTWORT VON

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