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Bauvorhaben vom Energeiversorger / Trafohäuschen vor dem Grundstück (Gemeindeland)

17.06.2018 12:13 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

auf einem großen Grundstück im Brandenburg (Löwenberger land), befinden sich unser Haus und unsere Scheune.
Wir wurden letzte Woche informiert, dass der Energieversorger vor unserer Scheune (Gemeindeland mit Abstand von 1Meter) ein Trafohäusen ab nächster Woche errichten wird. Wir wurden darüber nicht im Vorhinein informiert.
Das alte Trafohäuschen befindet sich derzeit auf dem firmeneigenen Grundstück vom Energieversorger, ca. 150 – 200 Meter entfernt von unserem Grundstück. Da, der Energieversorger das Grundstück nicht mehr pflegen will, soll es verkauft werden und alte Trafohaäuschen abgerissen werden.
Wir haben beim Energieversorger nachgefragt, warum das neue Trafohäuschen nicht auf demselben im eigenen Besitz befindlichen Grundstück bauen wird oder direkt davor, sondern 150 -200 Meter weiter. (Das wäre auch mit vielen Zusatzkosten für Baggerarbeiten, Leitungen etc. verbunden). Die Antwort war etwa seltsam. Es steht vor dem Grundtsück Bäume die das Errichten des neuen Trafohäuschen erschweren werden.
Das Bauvorhaben befindet sich im Umgebungsbereich der im Denkmalverzeichnis des Landes Bandenburg eingetragenen Einzeldenkmales.
Wir haben einen Brief und an den Bürgermeister und Energieversorger geschickt. Ohne Antwort bis jetzt.
- Wir möchten gegen dieses Vorhaben Einspruch erheben und brauchen dafür eure Hilfe.
- Hätte das Bauamt uns informieren sollen?
- Da, das Vorhaben ein Genehmigungsfreies Vorhaben ist, gibt es dafür eine Bebauplanung? Können es wir es anfragen?
- Welche Chancen haben wir, das Errichten des Trafohäuschen zu verhindern?
- Wie sollen wir vorgehen?
- Könnten wir uns auf § 9 Abs.1 Gesetz über den Schutz und die Pflege der Denkmale im Land Brandenburg beziehen?
- Da, vor der Scheune die ältesten Bäume des Dorfes sich befinden, können wir uns auf Baugesetzbuch (BauGB) § 34 Zulässigkeit von Vorhaben innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile oder auf Satzung zum Schutz des Baumbestandes der Gemeinde Löwenberger Land beziehen?
- Wäre möglich den Netzbetreiber / das Bauamt anzuschreiben und Sie bitten Sie um Verlegung des Häuschen. Damit es keine Beeinträchtigung unserseits vorliegt?
- Da, wir vorhaben die Scheune als Wohnhaus auszubauen, mit welchem Abstand soll ein Trafohäuschen errichtet werden?
- Da, das Errichten ein Trafohäuschen geundheitlich schädlich (Elektrosmog) ist, kann man die Gefahr durch Messungen nachweisen?

Ich danke vorab für die Infromation.

Gilo

17.06.2018 | 14:23

Antwort

von


(2992)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrte Fragesteller,

zunächst sollte gegen die Bebauung schriftlich per Einwurfeinschreiben Widerspruch eingelegt werden und Akteneinsicht beantragt werden.
Sodann sollte sich der Bebauungsplan angeschaut werden, alternativ der Flächennutzungsplan, der auch Beschränkungen beinhalten kann.
Wohngebäude sollten grundsätzlich mindestens 3m von solchen Stationen entfernt gebaut werden, wobei die Immissionen dann auch von Ihnen gemessen werden kann. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind in der Regel aber nicht zu erwarten, eher dann noch Geräusche.
Falls die Behörde hier nicht reagiert oder aber der Bau beginnen sollte, könnten Sie eine einstweilige Verfügung bei Gericht beantragen, die den Bau vorläufig stoppen könnte, insbesondere wenn sich aus Denkmalschutzgesichtspunkten oder aus dem Bebauungsplan Hindernisse ergeben.
Sie sollten eine Abschrift auch an die Denkmalschutzbehörde senden (ebenfalls per Einschreiben).

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 22.06.2018 | 09:36

Guten Tag Dr. Hoffmeyer,

vielen Dank für Ihre Antwort.
Welche Chancen habe ich wenn ich Widerspruch einlege?
Die Vertreter der Energieversorger sind Vorort gewesen und haben makiert wo es gebaut werden sollen und wollen ab 12.00 Uhr anfangen.
Ich habe beim Gericht angerufen um mich zu erkundigen wie ich eine einstweilige Verfügung beantragen kann. Sie haben mich geraten einen Rat vom rechtsanwalt zu holen
Wie soll ich vorgehen um es zu stoppen?

Viele Grüße

Gilo



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.06.2018 | 10:26

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten zunächst Widerspruch bei der Behörde einlegen, beantragen, dass der Widerspruch aufschiebende Wirkung hat und Akteneinsicht (Einwurfeinschreiben). Setzen Sie eine Frist zur Stellungnahme von zwei Wochen. Sollte dann nicht reagiert werden, können Sie eine einstweilige Verfügung bei Gericht beantragen. Hört sollten Sie sich spätestens anwaltlich vertreten lassen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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