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Bauunternehmer stellt ETW nicht pünktlich fertig. Schadenersatz wegen Verzug?

09.05.2018 15:18 |
Preis: 25,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Ich habe zusammen mit meiner Lebensgefährtin eine Eigentumswohnung schlüsselfertig von einem Bauunternehmer erworben.
Ende 2016 wurde der Kaufvertrag beurkundet, als Fertigstellungstermin wurde der 01.03.2018 in den Kaufvertrag geschrieben.
So wie ich es als Laie beurteilen kann, handelt es sich dabei um einen Standardvertrag, es wird zwar erwähnt, dass sich die Fertigstellung durch höhere Gewalt verzögern kann und dass die Außenanlagen erst später fertiggestellt werden, es wird darüber hinaus aber kein "Zeitpuffer" explizit erwähnt. Die volle Kaufpreisfälligkeit ist erst nach Fertigstellung, wir zahlen keine Abschläge nach Baufortschritt o.ä.

Stand jetzt (09.05.2018) ist der Bauunternehmer in Verzug, die Eigentumswohnung wird wohl erst zum 01.08. bezugsfertig sein.

Durch den Verzug haben wir meiner Meinung nach zwei Vermögensschäden, wir müssen seit März Bereitstellungszinsen von rund 250€ pro Monat zahlen und da wir noch nicht in die Eigentumswohnung ziehen konnten wie geplant, zahlen wir seit März natürlich weiterhin noch 580€ Kaltmiete pro Monat, damit wir ein Dach über dem Kopf haben. So komme ich auf einen Vermögensschaden von 4.150€, wenn ich die Monate März bis einschließlich Juli heranziehe.

Meine Fragen lauten nun, ob mir die Summe so zusteht wie oben kalkuliert und ob ich schon jetzt Schritte einleiten muss oder ob ich einfach nach Fertigstellung den Kaufpreis um o.a. Summe reduzieren kann.

Besten Dank und viele Grüße

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Es kommt auf die genaue Formulierung in dem Vertrag an.

Wenn man den 01.03.2018 als fixen Termin bewerten kann, dann befindet sich die Firma in Verzug und Sie können bestimmte Mehrkosten als Schadensersatz geltend machen.

Dazu gehören z.B. auch die Bereitstellungszinsen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 09.05.2018 | 16:10

Die Antwort finde ich ehrlich gesagt überhaupt nicht zufriedenstellend.
Das bin ich von diesem Portal ganz anders gewohnt.

Sie gehen überhaupt nicht auf die Miete ein, die wir aktuell zahlen, Sie gehen nicht auf die Höhe der Summe ein, die ich den Raum gestellt habe und auch nicht darauf, ob wir den Kaufpreis um den Vermögensschaden einfach reduzieren können.
Wie bereits erwähnt, gehen Sie bitte davon aus, dass der Termin 01.03. fix ist.

Kann ich den Kaufpreis um die Bereitstellungszinsen UND Miete reduzieren??
Ich bitte um etwas mehr Engagement und ein paar Informationen, die ich nicht selbst schon erwähnt habe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2018 | 21:37

Ich äußere mich an dieser Stelle nicht zum Mindesteinsatz und auch nicht dazu, dass mein Engagement entsprechend ausreichend ist.

Zur Miete hatte ich Text geschrieben, offenbar wurde dieser nicht übermittelt.

Ich gehe davon aus, dass der 1.3. fix ist.

Dann sind die Bereitstellungszinsen ein ersatzfähiger Schaden.

Ein Schadensersatzanspruch bezüglich der Miete, die Sie zahlen, besteht nicht.

Es kann aber noch eine Nutzungsausfallentschädigung geltend gemacht werden, dafür, dass die Immobilie nicht ab 1.3. genutzt werden konnte.


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