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Bautätigkeit des Nachbarn - kein Schadensersatzrecht - aber warum

| 20.10.2017 18:58 |
Preis: 50,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Wenn ein Nachbar baut, hat man naturgemäss Lärm, Staub, etc.

Soweit ich weiss hat man dennoch keinen Schadensersatzanspruch wegen der Nutzungseinschränkung.

Was ist hierfür die rechtliche Grundlage? Warum kann man die Einschränkungen nicht über Schadensersatz geltend machen?

Hintergrund ist eine recht komplizierte Nachbarschaftsstreitigkeit, eine juristische Begründung ist insofern hier von Nöten.

Vielen Dank vorab!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie unter Lärm und Staub leiden, können Sie durchaus gemäß § 906 BGB Schadensersatz fordern. Das Problem ist nur die Höhe des Schadensersatzes, denn Sie müssen nachweisen, dass die nachbarliche Tätigkeit nicht ortsüblich ist und dass Sie unangemessen beeinträchtigt sind. Zumindest das Zweite ist bei baustellenüblichen Lärm- und Staubentwicklungen sehr schwierig bis fast unmöglich. Auch müssen Sie die Höhe des Schadensersatzes nachweisen, und das ist ohne konkrete Schäden extrem schwierig.
Hintergrund ist der Umstand, dass der Anspruchsinhaber (also Sie) stets für alle ihn begünstigenden Punkte beweispflichtig ist, und dazu gehören neben den in § 906 BGB genannten Punkten auch die Höhe des zu leistenden Schadensersatzes.

Wenn Sie Mieter sind, können Sie übrigens auch Mietminderung gegen den eigenen Vermieter geltend machen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 20.10.2017 | 20:34

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