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Bausparvertrag Eheleute - Unterschriftsfälschung und Unterschlagung

05.06.2011 20:27 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


21:09
Es geht um einen gemeinsamen Bausparvertrag. Mein Ehemann /Ex-Ehemann und ich sind beide Vertragspartner.

Zum Verständnis:
Wenn ich hier von Vertrag kündigen schreibe, bedeutet das bei der Bausparkasse es wird ein Teilbetrag ausgezahlt, der Bausparvertrag läuft aber unter der gleichen Nummer weiter.

2008 wird von meinem damaligen Ehemann und mir ein Bausparvertrag abgeschlossen.

Anfang 2009 (Wert des Bausparvertrags 4000€) wird der Vertrag gekündigt(so wird es von der Bausparbank genannt) d.h. es werden 2/3 des Bausparbetrags(2600€) auf dem privaten Konto von meinem Ehemann überwiesen. Hierbei wird von meinen Ehemann meine Unterschrift gefälscht (sehr undeutlich und sehr von meiner Unterschrift entfernt).

Dies passiert ohne mein Wissen!!!

Mitte 2009 trennen wir uns und mein Mann überzeugt mich lautstark, dass ihm die damalige Summe von ca. 2000 an ihn zu überweisen, da ich mich von ihm trenne. Ich stimme zu, dass die Summe auf sein Konto überwiesen wird.

Ende 2010 nach der Scheidung bekomme ich Post von der Bausparkasse, dass ein Restbetrag auf dem gemeinsamen Bausparvertrag ist und wir uns gemeinsam einigen sollen, was mit der Restsumme ca. 350€ passieren soll. Da wir seit der Trennung nicht mehr miteinander sprechen, lassen wir das über unseren Bausparkassen –Ansprechpartner laufen. Diesen bitte ich um Geduld, da ich überlegen muss, wer das Geld bekommen soll bzw. wie wir es aufteilen.
Ich fordere alle Unterlagen von der Bausparkasse an und bemerke jetzt erst den Betrug meines Mannes.

Anfang 2011 fordere ich nochmals den Aufteilungsvertrag der Bausparkasse an. Diese erklärt mir, dass der Vertrag bereits aufgelöst wurde. Ich fordere das Kündigungsschreiben an, da es nur gültig ist, wenn beide Vertragspartner unterschreiben.
Ergebnis:
Mein Ex-Mann hat den Vertrag von Mitte 2009 fotokopiert, das Datum und die Kontodaten geändert und sich das Geld auszahlen lassen. (Vielleicht interessant ist, dass die Bausparkasse mich auf meine neue Adresse und meinem neuen Nachnamen anschreibt und von der Scheidung bescheid weiß. Auf der Kündigung ist aber der alte gemeinsame Wohnsitz und mein alter Ehename.
Ebenfalls wurde bei der Kopie die Unterschrift unseres Ansprechpartners kopiert.


Meine Fragen:
1. Habe ich noch Anspruch auf den Betrag von Mitte 2009 (ca. 2600€), den mein Ex-Ehemann ohne mein Wissen abgehoben hat und meine Unterschrift gefälscht hat. Oder ist dieses nicht relevant, da ich Mitte 2009 bei der Abbuchung eines Teilbetrags zugestimmt habe?

2. Habe ich noch Anspruch auf den Betrag von Ende 2010 (350€)?

3. Sollte ich meinen Mann Anzeigen wegen Betrug und Unterschriftfälschung?

Wie stehen die Chancen und bitte eine reale Einschätzung, ob sich der Aufwand lohnt. Ich bin froh keinen Kontakt haben zu müssen.
05.06.2011 | 20:36

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich habe vorab noch eine Verständnisfrage:

"Mitte 2009 trennen wir uns und mein Mann überzeugt mich lautstark, dass ihm die damalige Summe von ca. 2000 an ihn zu überweisen, da ich mich von ihm trenne. Ich stimme zu, dass die Summe auf sein Konto überwiesen wird"

Von welchem Betrag ist hier die Rede?
Wenn insgesamt bereits im Vorfeld rechtswidrig von Ihrem Mann € 2.600,00 abgehoben worden sind, dann verbliebe nur noch maximal ein Rest von € 1.400,00.
Stammen die € 2.000,00 auch aus diesem Bausparvertrag oder aus einer anderen Quelle?

Die einmalige Nachfrage geht Ihnen hierbei natürlich nicht verloren, da Sie mich nach meiner Beantwortung gerne direkt per E-Mail anschreiben können.


Nachfrage vom Fragesteller 05.06.2011 | 20:58

Hallo,
es wurde jeden Monat weiter gespart, d.h. es wurde immer wieder Geld auf den Bausparvertrag überwiesen. Deshalb wurden aus dem 1400€(Anfang 2009) auch Mitte 2009 wieder ca. 2000€.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.06.2011 | 21:09

Sehr geehrter Fragesteller,

selbstverständlich haben Sie in diesem Fall Anspruch auf die summe in Höhe von € 2.600,00, da Sie der Kündigung nicht zugestimmt haben. lediglich der Überweisung von € 2.000,00.
Der Bank hätte die Fälschung auch auffallen müssen, sodass die Bank unverzüglich angeschrieben werden sollte.

Parallel und aus Beweissicherungsgründen sollte auch ein Strafverfahren gegen Ihren Ex-Mann eingeleitet werden und dort Akteneinsicht beantragt werden, um das Ermittlungsergebnis festzuhalten und in einem späteren möglichen Zivilprozess zu verwenden.

Auch steht Ihnen der Betrag in Höhe von € 350,00 zur Hälfte zu. Die andere Hälfte gehört zwar Ihrem Ex-Mann, diese Summe sollte aber von Ihnen miteingezogen werden und die Aufrechnung mit seinem rechtswidrig erlangten Geld erklärt werden.werden.

Sofern Ihr Ex-Mann solvent sein sollte, lohnt sich auf jeden Fall ein derartiger Aufwand, um das Ihnen zustehende Geld zu erlangen.

Wenn Sie dafür Hilfe benötigen sollten, stehe ich Ihnen gerne zur Seite.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin zur Verfügung stehen möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Felix Hoffmeyer
Rechtsanwalt


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