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Bauschäden am Gemeinschaftseigentum


| 30.05.2005 13:34 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin Miteigentümer eine Wohnanlage. Am Gemeinschaftseigentum wurden Mängel in Höhe von ca. 18.000.- € ( Beseitigungskosten )und Wertminderungen von 8.000.- € festgestellt die der Bauträger zu vertreten hat.
Meine Frage: kann ich als Miteigentümer die gesamte Summe vom kaufpreis einbehalten oder nur einen anteilmäßigen betrag entsprechend meines Miteigentums.Es sind 23 Eigentümer.Hält jeder diesen Betrag zurück,würden etwa 600.000.- € einbehalten.
30.05.2005 | 14:00

Antwort

von


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Sehr geehrter Rat suchender,

zunächst möchte ich anmerken, dass sie generell den Kaufpreis nur in der Höhe einbehalten können, in der auch Mängelrechte bestehen. Darüber hinaus fehlt es nämlich an einem Zurückbehaltungsrecht und sie kämen gegebenenfalls in Verzug.

Wenn Sie nunmehr Mängel an Gemeinschaftseigentum im Rahmen einer Minderung geltend machen wollen, so gilt zu beachten:

Bei einer Mehrheit von Vertragsbeteiligten ist generell erforderlich, dass die Minderung gegenüber der anderen Seite für alle gemeinsam erklärt wird. Dabei müssen alle gemeinsam handeln, hier also die Eigentümergesellschaft. Die Minderung ist also unteilbar.

Zwar ist dabei nicht erforderlich, dass die Ausübung dieses Rechts von allen Beteiligten gleichzeitig geschieht – es kann jemand bevollmächtigt werde, die Minderung für alle zu erklären. Welche Summe aber dabei die einzelne Partei einbehält, ist eine Frage des Innenverhältnisses und geht den Verkäufer nichts an. Demnach müsste erst die Eigentümergemeinschaft entsprechend mindern, dann müsste diese auch festlegen, in welcher Höhe sie (wie auch die anderen) hier mindern können. Wenn dies von der Eigentümerversammlung geklärt ist, erst dann können sie einen – dort entsprechend festgelegten, anteiligen Betrag - auch einbehalten.

Dieses Ergebnis ist auch das einzig mögliche Ergebnis, wie sie ja selber anhand ihrer Kontrollfrage feststellen; so wäre es absurd, wenn in Ihrem Fall 600.000 € einbehalten werden könnten.


Hochachtungsvoll

Hellmann
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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