Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Baurecht/Gewährleistung


30.03.2005 17:58 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Baurecht, Gewährleistungsfrist bei verdeckten Mängeln.

Neubau eines Einfamilienhaus, Baujahr 1992, also 13 Jahre alt.
Ausführung der Arbeiten durch ein renommiertes Bauunternehmen.
Abrechnung des Neubaues seinerzeit nach VOB,DIN 1961.

Mängel:
Mit den Jahren kroch in mehreren Kellerräumen, ausgehend
von der Bodenplatte, Feuchtigkeit die Wände hoch.

Fragen:
1. Handelt es sich hier um verdeckte Mängel ?
2. Wie lange erstreckt sich die Gewährleistungspflicht
bei verdeckten Mängeln ?
3. Wie sollte vorgegangen werden.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Gewährleistungsfrist beträgt 5 (Fünf) Jahre ab Abnahme, wenn vertraglich nichts anderes neben der VOB vereinbart worden ist oder eine gesonderte Garantie erstellt worden ist (was aber kaum vorstellbar ist).

Das einzige, was Ihnen noch helfen kann, wäre, dass der Unternehmer den Mangel gekannt und arglistig verschwiegen hat.
Dieses wird von der Rechtsprechung zwar bei ERHEBLICHEN Feuchtigkeitsschäden teilweise bejaht, nur müssen Sie den Nachweis KOMPLETT führen. Das wird ohne einen Sachverständigen, der den Mangel feststellt, so gut wie unmöglich sein.

Ihre Chancen stehen daher nicht gut. Wenn Sie das nicht unerhebliche Kostenrisiko aufnehmen wollen, rate ich dazu a) den Unternehmer sofort anzuschreiben und den Mangel geltend zu machen und b) einen Sachverständigen mit der Feststellung der genauen Schadensursache zu beauftragen (erkundigen Sie sich zunächst nach den Kosten).

Auch sollte dann unverzüglich ein RA vor Ort beauftragt werden, da Sie hier soviel juristische Fallstricke haben, dass es ohne einen RA der sich mit Baurecht genaustens auskennt, nicht mehr gehen wird.


Ich wünsche Ihnen viel Glück.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER