Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Baurecht Tennisplatz Flutlicht

| 24.02.2015 12:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff


Ich habe eine Hausarbeit und weiss nicht welche Rechtsgrundlage geprüft werden soll und auf was geachtet werden muss.
Aufgabe:
Im Baugebiet " Im Talacker der Stadt Kehl - WR - befindet sich ein Tennisplatz. Auf dem Gelände befinden sich 6 Tennisplätze mit einer Flutlichanlage. Die Anlagen werden vormittags in den wärmeren Monaten des Jahres durch die benachbarte Schule und nachmittags sowie Abends von verschiedenen Sportvereinen benutzt. An allen Wochenenden ist in den Sommermonaten der Tennisplatz von 9.00 bis 21.00 Ihr belegt. An drei Wochenenden in den Sommermonaten finden Turniere statt.

Schallmessungen auf dem benachbarten Grundstück ergeben folgende Werte:
- Benutzung von Lautsprechern bei den Turnieren bis 68 b(A)
- Auftreffen der Tennisbälle auf den Schläger 85d(A)

Eigentümerin des Platzes ist der TCK Tennisklub Kehl... e.V.

Alfred Audio ist Eigentümer der nächstgelegenen Wohnung auf den Nachbargrundstück. Er stellt beim LRA Ortenaukreis einen Antrag auf Einschreiten. Er will erreichen, dass er nicht mehr durch das Flutlicht beeinträchtigt wird.

DRINGEND :)

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Nach allen Prüfungsordnungen aller Länder ist eine Hausarbeit eigenhändig, insbesondere ohne durch fremdverfassen zu erarbeiten. Sinn eines Studiums und der damit verbundenen Hausarbeit ist es, die jeweilige Materie kennen zu lernen und Rechtsgrundlagen eigenständig zu prüfen.

Einen Lösungsvorschlag, noch schlimmer eine vorgegebene Lösungsstruktur wird Ihnen kein Anwalt vorgeben. Vielmehr wären Sie bei entsprechender Fragestellung bereits jetzt wegen einem Täuschungsversuch von der Prüfung auszuschliessen.

Welche Rechtsgrundlagen im Baurecht in Frage kommen, ist hingegen kein Geheimnis und auch ohne Beantwortung Ihrer eigenen Prüfungsaufgabe möglich.

Dazu können Sie einschlägige Gerichtsentscheidungen heranziehen und mit Schemata für das Verwaltungsrecht ohne weiteres Ihrem eigenen Fall anpassen. Der Lerneffekt wird dabei auch erheblich sein, im Gegenteil zu einer Fremdbeantwortung.

Das Bundesverwaltungsgericht hat sich bereits mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt:

Bundesverwaltungsgericht Urt. v. 30.08.1985, Az.: BVerwG 4 C 50.82

Wie eine Flutlichtanlage baurechtlich behandelt werden kann, zeigt beispielhaft das Verwaltungsgericht Minden auf - VG Minden , Urteil vom 25. Januar 2011 · Az. 1 K 2505/09.

Sie können diese Urteile mit Leichtigkeit selber finden und mit ein wenig Mühe die Lösung für sich selbst erarbeiten.

Die meisten gerichtlichen Urteile machen nützliche Ausführungen zu den einschlägigen Rechtsgrundlagen. Somit liefern Sie eine Hausarbeit ab, die Sie selbst unter Zuhilfenahme der Rechtsprechung verfasst haben.

Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Vorformulierung des Lösungsweges gegen die Nutzungsbestimmungen verstossen würde und auch eine Beihilfe zum Täuschungsversuch verwirklichen würde. Gleiches gilt für ein Korrekturlesen, welches sich nicht nur auf Form und Grammatik beschränkt.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.02.2015 | 13:45

Ich meinte auch nicht das mir jemand alles vorgibt, allerdings hab ich Schwierigkeiten lediglich die richtige Rechtsgrundlage zu finden!!!
BauGB, LBO oder direkt BimSchG... Sprich, in dem Fall weiss ich nicht wie ich einsteigen soll...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2015 | 13:56

Sehr geehrter Fragesteller,

auch der Einstieg in den konkreten Fall wäre wohl eine unzulässige Hilfestellung.

Allerdings kann ein Blick auf die Rechtsprechung helfen:

http://www.ibr-online.de/IBRUrteile/index.php?S_ID=99673

So kommt man im Handumdrehen zu der Frage, ob der Betrieb baurechtlich bzw. verwaltungsrechtlich in Ordnung ist. Die oben angeführte Entscheidung des VG Minden, Absatz 17 , die Sie offenbar noch nicht gelesen haben, beschäftigt sich mit einer ähnlichen Fragestellung. Zu meinem Bedaduern kann ich Ihnen den konkreten Einstieg nicht vorgeben.

Bewertung des Fragestellers 24.02.2015 | 14:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Guter Anwalt ;)"
Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen