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Baurecht-Generalunternehmer

01.10.2014 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
ich habe folgende Frage:
Wir haben als Generalunternehmer mit unserer deutschen GmbH den Ausbau eines Nebaus(EFH ) übernommen.Nachdem keine Detailplanung von Architekten vorliegt ( Einsparung bauseits)haben wir erhebliche Mehrkosten zum Vertragslohn( 30000,00 Euro)
Da der Kunde die Mehrkosten nicht tragen will und auf Vertragserfüllung zum Festpreis besteht,habe ich folgende Frage:
Welche Risiken müssen wir als GmbH und als Geschäftsführer einplanen,wenn wir den Bau einstellen und der Auftraggeber vor Gericht zieht um Schadensersatz usw. zu verlangen.
Im Raum steht in einem solchen Falle die Insolvenz der GmbH.
Mit freundlichen Grüssen!

01.10.2014 | 13:28

Antwort

von


(2461)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie haben nach Ihrer Sachverhaltsschilderung ein hohes Risiko, dass Sie auf Schadensersatz verklagt werden und so einen Klage erfolgreich sein dürfte.



Wenn vor Vertragsunterzeichnung keine Detailzeichnungen vorgelegt haben, hätten Sie darauf ausdrücklich hinweisen und notfalls auf den Vertrag verzichten müssen.

Insoweit liegt das Risiko der "Fehlkalkulation" komplett beim Unternehmen, so dass spätere Mehrkosten allein zu seinen Lasten gehen.

Daher kann der Unternehmer sich nicht einfach von dem Vertrag lösen - ein Grund für eine berechtigte Kündigung ist nach der derzeitigen Sachverhaltsdarstellung eben nicht ersichtlich.

Nach entsprechender Aufforderung zur Fertigstellung könnte der Bauherr dann nach Fristablauf die Restarbeiten Fremdvergeben und den kompletten Schaden bei Ihnen erfolgreich wohl durchsetzen.



Auch die Tatsache der drohenden Insolvenz spielt insoweit keine Rolle; allerdings muss die Geschäftführung darauf achten, dass dann ein möglicher Insolvenzantrag rechtzeitig gestellt wird, da eine Insolvenzverschleppung auch strafrechtliche Konsequenzen haben kann.

Nun kommt das berühmte ABER: Bei dieser Beantwortung kann ich nur von Ihrer Sachverhaltsdarstellung ausgehen. Verträge, vertragliche Vereinbarungen und auch Schriftwechsel kann zu einem anderen rechtlichen Ergebnis führen. Daher sollten Sie ergänzend unbedingt alles prüfen lassen.


Ansonsten hilft nur ein offen und ehrliches Wort mit dem Bauherrn; den auch dieser kann eigentlich kein wirtschaftliches Interesse haben, Mehrkosten vorzuschießen und im Falle einer Insolvenz auf diesen Kosten dann "sitzen zu bleiben".

In der Regel kann man dann vielleicht zu einer wirtschaftlichen Lösung kommen, mit der alle Beteiligten leben könnten.

Und für eine mögliche Zukunft sollten Sie dann Verträge immer vorab genau prüfen lassen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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