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Baurecht Einfamilienhaus (Wasserschaden )

11.09.2011 21:13 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Guten Tag ,wir haben 2005 von einer heimischen Baufirma ein massives EFH auf einer Bodenplatte errichten lassen ohne Keller nach VOB.Wir sind Dez.2005 eingezogen.Jetzt nach den vielen Regenfällen habe wir Feuchtigkeit im Haus.Die Porotonsteine ziehen Wasser im EG an den tragenden Wänden außen und an der tragenden Mittelwand im Flur mit Schimmelbildung.Die Feuchtigkeit ist jetzt vom Fußboden 20cm hoch gezogen.Auf den Fotos vom Bau ist zu erkennen das auf der Bodenplatte Betumenbahnen verklebt worden sind und dann auf die Bahnen gleich der Porotonstein draufgesetzt wurde also keine Abdichtung von der Bodenplatte aufwärts.Ich gehe davon aus das Wasser läuft zwischen Bitumenbahn und Porotonstein der wie ein Schwamm das Wasser aufsaugt.Die Storodurdämmung unten am Haus endet Oberkante Bodenplatte . In wie weit haben wir Chancen den Bauträger zur Verantwortung zu ziehen ? die Gewährleistung beträgt denk ich mal 4 Jahre.die sind aber um,den Schaden werden wir ja jetzt immer haben wenn es viel regnet.Haben wir trotzden noch Recht auf Nachbesserung ? Vielen Dank MfG

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Grundsätzlich haben Sie nur noch Chancen, etwas gegen den Bauträger zu unternehmen, wenn der von Innen beschriebe Mangel Ihnen bei der Abnahme im Dezember 2005 arglistig verschwiegen worden ist. In diesem Fall gilt die dreijährige Verjährungsfrist gem. § 634a Abs. 3 Satz 1 BGB ab Kenntnisse des Mangels in diesem Jahr, was bedeutet, dass die Verjährung erst am 01.01.2015 eingetreten wäre.

Arglistiges Verschweigen ist gegeben, wenn das Unternehmen ungeachtet seiner Kenntnisse von einem Mangel diesen dem Besteller nicht offenbar, obwohl ihm bewusst war, dass der Besteller mit Kenntnissen des Mangels das Werk nicht abgenommen hätte. Das Unternehmen muss sich Kenntnisse seiner Mitarbeiter zurechnen lassen.

Aufgrund Ihrer Angaben lässt sich die Frage nicht beantworten, weil Sie nur beschrieben haben, welche Mängel jetzt vorhanden sind. Wenn Sie aber sagen, dass die Mängel in Zusammenhang mit den vielen Regenfällen in diesem Jahr vorgekommen sind, so spricht das eher davon, dass das Unternehmen davon nichts gewusst hat. Sie tragen auch weitere Tatsachen vor, die nur von einem Bauingenieur beurteilt werden können oder müssen. Ein Sachverständiger kann sagen, was der Unternehmer gewusst haben muss. Dies kann auch der damals zuständige Architekt oder die Arbeiter. Ich kann da nicht beurteilen, ob das Unternehmen damals von den zahlreichen Mängel wusste.


Wenn Sie das nicht beweisen können, gilt § 34a Abs. 1 Nr.2 und Abs. 2 BGB, was bedeutet, dass die Verjährung bereits im Dezember 2010 eingetreten wäre. IN diesem Fall haben Sie keine Chance.

Mit freundlichen Grüssen

Rechtsanwalt Edin Koca, Frankfurt am Main
Taunusstr.43, 60329 Frankfurt am Main
Tel: 06984771376, Fax: 06984771377
E-Mail: info@edinkoca.com, www.edinkoca.com

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