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Baurecht Brandenburg ,Einfriedung !

19.10.2018 14:30 |
Preis: 66,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Ich habe vor 5 Jahren in Brandenburg ein Baugrundstück erworben und bebaut in dem ich seit 4 Jahren lebe.Die Einfriedung zur rechten Seite, die normalerweise meine Pflicht ist ,existierte zum Kaufzeitpunkt des Baulandes bereits, da mein Nachbar sie errichtet hatte.Dieser ist mittlerweile verstorben und eine Frequenta Beteiligungsgesellschaft entpuppte sich als Besitzer.Diese hat verkauft an einen Privatmann, der mich gestern anrief um mir mitzuteilen, das der Grundstückszaun falsch steht.Nach Rücksprache mit meinem Bauträger ,habe ich mit dem Spaten die Grenzsteine freigelegt und siehe da ,der Zaun wurde vom Nachbarn 20cm zurückgenommen, so daß ich unwissentlich einen größeren Nutzen vom Grundstück hatte.
Bin ich verpflichtet den Zaun zu versetzen, einen neuen zu errichten ,oder gibt es eine Art Bestandsschutz oder Duldung für solche nicht selbst herbeigeführten Abweichungen des Grenzzaunes ?

Sehr geehrter Fragensteller,

§ 912 BGB gilt für Zäune nicht, weil es kein Gebäude ist. Allerdings dürfte auch der Beseitigunganspruch des Nachbarn nach § 1004 BGB iVm den §§ 195 ff. BGB mittlerweile verjährt sein.

Insofern kann im Rahmen einer Ersteinschätzung der Nachbar den Zaun alleine auf seine eigenen Kosten entfernen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Nachfrage vom Fragesteller 19.10.2018 | 15:43

Sehr geehrter Herr Saeger,
vielen Dank für die schnelle Antwort.Im Endeffekt bedeutet es für mich ,das ich den neuen Grenzverlauf akzeptieren muss.
Kann ich das so verstehen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.10.2018 | 15:59

Sehr geehrter Fragensteller,

der Grenzverlauf ist laut Sachverhaltsschilderung unstreitig. Insofern ist dieser hinzunehmen. Die Entfernung des Zaunes müsste hingegen der Gegner auf seine eigene Kosten veranlassen.

MfG
D. Saeger
- RA -

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