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Baurecht - Bestandsschutz


| 20.10.2017 11:58 |
Preis: 25,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin Eigentümerin eines Mittelreihenhauses eines im Jahr 1931 erbauten Sechsspänners. Dieses setzt sich aus Keller, EG, 1.OG und Dachgeschoss zusammen, das ursprünglich als Speicher genutzt wurde und nun als bewohnbares Dachgeschoß ausgebaut werden soll.

Meine angrenzende Nachbarin, mit baugleichem Mittelreihenhaus, hat das Dachgeschoß bereits ausgebaut und dort einen Wohnraum eingerichtet. Dafür hat sie die Trennwand auf ihrer Seite mit Gipskartonplatten beplankt. Die uns trennende, nur 11cm dicke, nicht tragende Trennwand ist einschalig und genügt nicht der aktuellen Brandschutzanforderung, die standfeste zweischalige Trennwände vorschreibt. Ebenso wird diese Wand nicht bis zu den Traufen fortgeführt, sodass Feuer einfach von einem Haus zum anderen durchschlagen kann. Mich interessiert nun, inwieweit der Bestandsschutz für meine Nachbarin und mich greift, vor allem hinsichtlich des Brandschutzes. Z.B. muss sie/müssen wir eine zweischalige Trennwand einbauen bzw. bis zu den Traufen durchmauern? Das heißt, muss das Endergebnis von Umbauarbeiten den aktuellen Brandschutzerfordernissen entsprechen? Wenn ja, muss sie nachbessern, da schon umgebaut?
20.10.2017 | 12:33

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,


ein Schutz hinsichtlich älterer Vorschriften entfällt dann, wenn diese Umbauten vorgenommen werden, da der Bestand dann ja eben nicht mehr vorhanden, sondern geändert worden ist.


Nach Ihrer Sachverhaltsschilderungen werden beide Nachbarn dann Sorge und Kosten für die Einhaltung der aktuellen Brandvorschriften gemeinsam tragen müssen, wobei der Umbau von Speicherplatz zum Wohnraum ggfs.einer Genehmigung bedarf.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2017 | 13:05

Vielen Dank für Ihre Antwort! Das heißt dann, dass die derzeit bestehende Trennwand durch eine den brandschutzrechtlichen Erfordernissen genügende Trennwand ersetzt werden muss, unabhängig davon, ob meine Nachbarin diese schon durch Ihren Dachgeschoßausbau wohnungsmäßig nutzt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2017 | 13:09

Richtig, aber nicht nur Sie, auch die Nachbarin muss es machen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 20.10.2017 | 13:25


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