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Baurecht (Bauvertrag; Zahlungsplan; Bauabnahme)

20.11.2012 16:57 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Baugrundstück unabhängig vom Bauunternehmen gekauft. Ich war also völlig frei in meiner Entscheidung welchen Bauträger oder Generalunternehmer ich für die Errichtung eines Einfamilienhauses beauftrage.

Im Zahlungsplan stehen für die Bauabnahme nur noch 2% der Gesamtsumme zur Verfügung. Gibt es bei sogenannten Generalunternehmern gesetzliche Vorgaben für den prozentualen Anteil der Gesamtsumme, welche mir bei der Bauabnahme noch zur Verfügung stehen? Zumindest bei einem Bauträger gibt es da Vorgaben!

Vor der Bauabnahme ist noch ein Zahlungspunkt (3% bei Aufbringen des Grundputzes außen) offen. Das heißt die 2% für die Bauabnahme decken nicht einmal die noch ausstehenden Arbeiten ab.

Wie kann ich hier vorgehen?

Vielen Dank!

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf Ihre Frage vorbehaltlich des vollständigen und klaren Sachvortrages beantworten wie folgt, wobei ich bereits jetzt darauf hinweise, dass ohne konkrete Kenntnis des Vertrages eine jede Antwort leider viel zu pauschal und oberflächlich bleiben muss:

Ein (vertraglich) vereinbarter Zahlungsplan soll insbesondere gewährleisten, dass der GU/Bauträger nicht in 100%ige Vorleistung treten muss. Richtigerweise weisen Sie darauf hin, dass die MaBV (Makler und Bauträgerverordnung) hier Sonderregelungen vorsieht, die insbesondere darin begründet sind, dass idR der Bauträger Eigentümer des Grundstückes ist und gleichwohl Vermögenswerte des Bauherren entgegennimmt, um hier eine Benachteiligung zu vermeiden. Wenn Sie Grundstückseigentümer sind, berührt Sie dieses Problem nicht, da Sie ja je Baufortschritt Eigentum erlangen.
Insgesamt kann und darf Ihr Zahlungsplan nicht mehr als 100% vorsehen. Ihre Anmerkung, dass weniger für Abnahme zur Verfügung steht als insgesamt noch offen ist, ist insoweit unverständlich.

Da es keine zwingende gesetzliche Vorgabe gibt, muss am Ende kein bestimmter Wert offen sein. Ob Sie gegebenenfalls Einbehalte tätigen können, falls andere Arbeiten (nicht zufriedenstellend) erledigt sind, ist hierbei eine andere Frage.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Langhans, Rechtsanwalt

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