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Baumangel- versteckter Mangel

| 01.07.2009 12:05 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Habe während des Rohbauabschnittes 2008 festgestellt, das die Dachstuhlverankerungen (über Schrauben) nicht fachgerecht ausgeführt wurde - die zuständige Bauleitung wurde hierüber mehrmals in Kenntnis gesetzt - ist das nicht ein versteckter Mangel -aber nicht behoben.
Nun im Juli 2009 - nach der Abnahme im März 2009, das Haus wird bereits seit Dezember 2008 bewohnt, möchte die Bauleitung nach erneutem hinweis meinerseits,diesen Mangel nun nachträglich beheben.
Kann ich hierfür Schadenersatz etc. einklagen?

Gruß

Sehr geehrter Ratsuchender,


neben der vertraglichen Erfüllung ist die Bauleitung, wenn Sie Vertragspartner gewesen ist, sicherlich in diesem Fall auch dazu verpflichtet, allen weitergehenden Schaden zu ersetzen.

Nachdem Sie den Mangel gerügt hatten, war dieser Mangel der Bauleitung bekannt. Wenn dann - auch welchen Gründen auch immer - in Kenntnis des Mangels die Bautätigkeit vorgesetzt wird, ist auch dieser weitergehende Schaden zu ersetzen. Neben den nun sicherlich notwendigen Renovierungskosten sind dann auch eventuelle Mietausfälle zu erstatten.

Bitte achten Sie aber darauf, dass Sie hinsichtlich des Mangels selbst vorrangig auf Erfüllung bestehen, um auch die Gewährleistungsfristen zu behalten. Der Schadensersatz sollte also allein auf die Folgekosten begrenzt werden.

Bitte lassen Sie aber auch unbedingt den Vertrag im Einzelnen überprüfen. Denn es muss sicher gestellt sein, dass Sie auch mit der Bauleitung einen eigenständigen Vertrag haben, um diese in Regress nehmen zu können. Wurde die Bauleitung vom Unternehmer - der übrigens ebenfalls als Gesamtschuldner haften wird - vergeben, könnte es durchaus möglich sein, dass nicht die Bauleitung, sondern der Bauunternehmer der richtige "Gegner" ist.

Daher wird eine vollständige Prüfung der Verträge hier unverzichtbar sein.

Vor Klagerhebung sollten Sie aber auch zunächst unter Fristsetzung die Ansprüche geltend machen, da Sie ansonsten die Gefahr laufen, dass im Falle eines sofortigen Anerkenntnisses Sie dann die Verfahrenskosten tragen müssen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Bewertung des Fragestellers 01.07.2009 | 12:31

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