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Bauland: Welcher Wert wird beiPflichtteilergänzungsanspruch zugrunde gelegt?


| 02.11.2007 16:29 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo: Mein Vater, der Anfang 2007 gestorben ist, hat mir im Jahr 2000 ein Gartengrundstück in der Größe von 500 qm zum symbolischen Preis von € 1.500 verkauft. Der wirkliche Wert belief sich auf € 20.000. Jetzt ist dieses Grundstück offizielles Bauland geworden (derzeitiger Wert: € 50.000). Frage: Welcher Wert wird bei der Berechnung von Pflichtteilergänzungsansprüchen, die meine Geschwister geltend machen, zugrunde gelegt - der Wert von 2000 (€ 1.500 bzw. € 20.000) oder von 2007 (€ 50.000)? Merci.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

keiner der drei von Ihnen genannten Werte ist für den Pflichtteilsergänzungsanspruch maßgeblich. Bei dem "Verkauf" des Grundstücks in Jahr 2000 handelt es sich um eine gemischte Schenkung. Folglich ist nur der Teil heranzuziehen, für den keine Gegenleistung erbracht wurde, mithin 18.500,00 €. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen dem Wert des Grundstücks und dem Verkaufspreis.

Bei der Bewertung des Grundstücks als nicht verbrauchbare Gegenstand gilt das Niederstwertprinzip, § 2325 II 2 BGB. Die Werte zu den Stichtagen Erbfall (2007)und Schenkungsvollzug (2000) werden jeweils ermittelt und der niedrige Wert ist maßgeblich und dem Nachlass hinzuzurechnen.

In Ihrem Fall eben 18.500,00 €.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klatt
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.11.2007 | 17:00

Herzlichen Dank für die schnelle und präzise Antwort. Da ich zum Alleinerben bestimmt wurde, muss ich die Pflichtteilsergänzungsansprüche meiner beiden Geschwister erfüllen. Als ich das Erbe angenommen habe, war mir nicht klar, dass der verbleibende Nachlass zur Abdeckung dieser Ansprüche nicht ausreichen wird. Kann ich die Annahme der Erbschaft aufgrund falscher Annahmen durch fehlerhafte Beratung des Anwalts jetzt noch (nach ca. 7 Monaten) wieder rückgängig machen? Vielen Dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.11.2007 | 17:12

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Frist für eine Ausschlagung des Erbes ist bereits verstrichten. Womöglich besteht jedoch aufgrund eines Beratungsfehlers ein Regreßanspruch gegen den Kollegen. Da die Einzelheiten nicht bekannt sind, empfehle ich Ihnen den Kollegen zunächst selbst auf diese Problematik anzusprechen und um Stellungnahme zu bitten. Sofern diese Sie nicht befriedigt, kann dies einer weiteren Prüfung unterzogen werden, was jedoch mit weiteren Kosten verbunden ist.

Mit freundlichen Grüßen


Thomas Klatt
Rechtsanwalt

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