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Baugrundstück teilweise Schenkung und Verkauf

| 24.05.2021 10:33 |
Preis: 40,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt.

Meine Frau und ich haben vor unserer Heirat zusammen ein Grundstück gekauft.
Mir gehören 60% und ihr 40% im Grundbuch.

Meine Frau hat dafür damals ein Darlehen bei mir aufgenommen um die Kosten zu finanzieren.

Nun wollen wir das Darlehen auflösen und sie soll dann via Schenkung die 40% an mich überschreiben (wir sind inzwischen verheiratet)..
Sie wäre somit schuldenfrei und mir würden 100% gehören des Grundstücks.

Das bei einem späteren Verkauf nich der Zeitpunkt der Schenkung zählt, sondern der des Erwerbs habe ich schon herrausgefunden.

Jedoch frage ich mich welcher Kaufpreis bei einer eventuellen Besteuerung innerhalb der 10 Jahresfrist zu Grunde gelegt werden würde. Wären dies nur 60% die ich damals gezahlt habe und der Rest würde als Gewinn zählen und wäre zu versteuern? Die restlichen 40% hätte mir meine Frau dann ja quasi geschenkt.

Oder wäre es generell besser wenn mir meine Frau die 40% eben nicht schenkt, sondern man als "Preis" die Auflösung des Privatdarlehen im Wert dieser 40% mit im Kaufvertrag festhält?

25.05.2021 | 07:54

Antwort

von


(174)
Grünberger Str. 54
10245 Berlin
Tel: 0302939920
Web: http://www.rechtsanwalt-braun.berlin
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund der übermittelten Information beantworte ich Ihre Frage wie folgt.

Wenn Ihre Frau Ihnen den Teil des Grundstücks unentgeltlich überlässt und Sie das gesamte Grundstück innerhalb von 10 Jahren nach Anschaffung (durch Ihre Frau) später veräußern, entsteht bei Ihnen ein Veräußerungsgewinn auch für den Anteil den Sie unentgeltlich durch Ihre Frau bekommen haben, dabei werden Ihnen die Anschaffungs- und Herstellungskosten welche Ihre Frau hatte zugerechnet.

Ob es besser wäre, wenn Sie den Anteil Ihrer Ehefrau erwerben, kann ich leider nicht mitteilen, dies müsste durch eine Vergleichsrechnung herausgefunden werden.

Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantwortet habe, bei eventuellen Nachfragen können Sie gerne die kostenlose Nachfrageoption benutzen.

Berücksichtigen Sie bitte, dass auch kleine Sachverhaltsänderungen zu einer gänzlich anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Braun
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 25.05.2021 | 08:01

Hallo Herr Braun,

danke für die Antwort soweit.
Nehmen wir mal folgendes Beispiel:

Nehmen wir an, ich habe mit meiner Frau, vor der Heirat das Grundstück gekauft. Ich habe 150.000 bezahlt und sie hat 150.000 bezahlt und Ihre 150.000 durch ein Darlehen von mir erhalten.

Wenn Sie mir nun ihren Anteil schenkt nach der Heirat und ich das Grundstück anschließend für 300.000 wieder verkaufe, dann müsste ich auf die 150.000 EUR Steuern zahlen, weil dies als Gewinn gewertet werden würde?

In dem Falle wäre es also sehr viel besser wenn sie mir ihren Anteil zu 150.000 verkauft und ich Grunderwerbsteuer zahle?

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.05.2021 | 10:01

Sehr geehrter Fragesteller,



der Veräußerungsgewinn ergibt sich aus der Differenz von Verkaufserlös und den Anschaffungs- und Herstellungskosten.



In Ihrem Fall, müssen Sie den Kaufpreis „aufteilen" und zwar auf Ihre 60 % und die 40 %, welche Sie unentgeltlich erworben haben und die jeweilige Differenz (Ihre Anschaffungs- und Herstellungskosten (60 % Anteil) und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anteils Ihrer Frau (40%)) und ermitteln, diese Differenz ist dann der Veräußerungserlös und dieser Veräußerungserlös wird besteuert.

Grunderwerbssteuer fällt gemäß § 3 Nr. 4 GrEStG bei Käufen zwischen Ehelauten nicht an.



Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie mir auch eine E-Mail schreiben.





Mit freundlichen Grüßen





Sebastian Braun

Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.05.2021 | 09:39

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