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Baufirma leistet unvollständig (Niedersachsen)


| 11.12.2006 20:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Baufirma sollte meine Einfahrt für einen Pauschalpreis von 6200 Euro zzgl. MwSt. herstellen (auskoffern, verdichten, Borde, nivellieren, plastern). Die Bezahlung sollte Zug um Zug erfolgen, ohne dass konkrete Zahlungsziele vereinbart wurden.

Ich hatte nun bereits 2000 Euro vorausbezahlt (Quittungen vorhanden), ohne dass wesentliche Leistungen erbracht wurden. Der Chef der Baufirma forderte mich ultimativ zu weiteren Vorauszahlungen auf, anderenfalls würden sie die Arbeiten einstellen. Ich habe verlangt, dass zunächst erst mal Leistung für 2000 Euro erbracht wird, worauf die Baufirma ihre Arbeitsgeräte abgezogen hat und verschwunden ist.

Wegen des unseriösen Vorgehens und beleidigenden und erpresserischen Auftretens des Firmenchefs bin ich selbst auch nicht mehr an weiterem Kontakt mit dieser Firma interessiert, sondern möchte die Einfahrt nun durch eine andere Firma herstellen lassen. Eine reelle Chance, die 2000 Euro zurück zu erhalten sehe ich kaum, da die Firma anscheinend in finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Meine Fragen:

1. Muss ich mich absichern, dass diese Firma nicht plötzlich wieder auftaucht und doch die Arbeit weiterführen will, also muss ich irgendwie kündigen? Denn wenn ich den Auftrag neu vergebe, verlangt diese dubiose Firma am Ende noch Schadenersatz für die "entgangene" Auftragsrestsumme (das würde ich diesem Firmenchef zutrauen).

2. Ich habe nur die Quittungen, habe ich eine reelle Chance an eine "Schlussrechnung" kommen, und wie?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Hier wurde mit dem Unternehmer einen Werkvertrag geschlossen. Bei einem Werkvertrag ist es aber so, dass eine Vergütungspflicht grundsätzlich erst mit der Abnahme des Werkes zu entrichten ist (§ 641 BGB). Allerdings kann der Unternehmer für bereits erbrachte Leistungen oder die Beschaffung von Material Abschlagszahlungen verlangen. Sie können hier aufgrund der Erfüllungsverweigerung vom Werkvertrag zurücktreten und ggf. Schadensersatz verlangen. Aber eine ausdrückliche Erklärung wäre notwendig. Wenn er keine nachvollziehbare Abrechnung für irgendwelche Leitungen erstellt, sollten Sie den Herren auf Rückzahlung verklagen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere, sehr zu empfehlende Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende Email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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