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Bauen 2. Haus auf Grundstück der Eltern


02.01.2007 20:24 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Meine Eltern besitzen ein Grundstück, das fast 2000 qm groß ist. Auf diesem Grundstück steht das Haus meiner Eltern. Ich würde auf der Freifläche gerne bauen (Bauvoranfrage ist gestellt). Das OK vom Bauamt vorausgesetzt stellt sich die Frage wie wir bzgl. des Grundstücks am besten verfahren.
Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass auf dem Gelände noch ein von meinen Eltern genutztes Glashaus (Gewächshaus) steht, das vorerst stehen bleiben soll. Eine sinnvolle Teilung des Grundstückes würde quer durch dieses Glashaus gehen.
Daraus ergeben sich für mich folgende Fragen:
• Muss man das Grundstück teilen oder kann man alternativ auch mit Erbbaurecht agieren?
• Was wäre bei einer Grundstücksteilung mit dem Glashaus?
• Falls Erbbau möglich: Gibt es Besonderheiten/Nachteile die zu beachten sind?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Teilung ist nicht unbedingt notwendig, sofern das Bauamt darauf nicht besteht.

Unterbleibt die Teilung, müssen Sie aber bedenken, dass der EIGENTÜMER DES GRUNDSTÜCKES dann auch Eigentümer des Hauses wird, Sie also auf FREMDEN Boden bauen.

Sicherlich kann ein Erbbaurecht bestellt werden, wobei dieses den Vorteil günstigerer Kosten zunächst hätte, was ich aber bei einem Erbfall, falls noch Erbberechtigte vorhanden wären, schnell zum Nachteil wenden kann.

Daher sollte hier, um eine klare Linie zu schaffen, die Teilung durchgeführt werden.

Das Glashaus könne dannauch nach einer Teilung stehen blieben, sofern Sie ein Eigentümer nichts dargegen haben; dieses könnte aber auch noch zusätzlich vertraglich geregelt werden. Ein Abriss wäre nur dann zwingend notwendig, wenn Sie als Eigentümer etwas dagegen hätten und diese vertragliche Regelung unterlassen wurde.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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