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Bau eines Wintergartens

24.05.2008 21:17 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind eine vierköpfige Familie und leben seit 1993 in unserer Doppelhaushälfte in xxxxxxxxx/xxxxxxxxx. Unser großer Wunsch ist es nun einen kleinen Wintergarten an die Südseite des Hauses zu bauen, um ein bisschen mehr Wohnraum zu erhalten.
Wir haben beim Bauamt eine mündliche Voranfrage gestellt und zur Antwort bekommen, dass es für unser Wohngebiet keinen Bebauungsplan gibt und für einen sogenannten " kalten Wintergarten" ( bis 40m³) keine Baugenehmigung erteilt werden muss.
Nun lesen und hören wir überall, dass man das Einverständnis vom Nachbarn für einen solchen Bau brauch. Dies bereitet uns ein bisschen "Bauchweh", denn wir haben mit unserem Nachbarn seit Jahren kein gutes nachbarschaftliches Verhältnis. Durch sein aufdringliches und provozierendes Verhalten, haben wir den Kontakt zu ihm abgebrochen und leben nun ohne miteinander zu reden "Wand an Wand". ( Das klappt sehr gut!)
Wir möchten uns deshalb vorher rechtlich informieren, ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt ohne unseren Nachbarn diesen Plan zu verwirklichen. Die Teilungserklärung besagt ja, dass man zur Veränderung der äußeren Gestalt des Gebäudes einschließlich Farbgebung jeder Wohnungseigentümer der Zustimmung des jeweiligen anderen Wohnungseigentümer benötigt.

Es wäre keine Grenzbebauung und wir halten 3m Abstand von der Grundstücksgrenze.

Wir warten auf ihre Antwort und danken im vorraus!

Mit freundlichen Grüßen,

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Unabhängig von der Frage, ob Ihr Vorhaben bauordnungsrechtlich nachbarschützende Vorschriften berührt und daher eine Zustimmung Ihres Nachbarn bedingt, ist die Regelung innerhalb der Teilungserklärung eindeutig.

Ein Wintergarten in der von Ihnen geplanten Größe stellt durchaus eine Veränderung der äußeren Gestalt des Objektes dar und bedarf daher ausweislich der Teilungserklärung der Zustimmung Ihres Nachbarn.

Daher sollten Sie das Gespräch mit Ihrem Nachbarn suchen und um Zustimmung bitten. Natürlich kann diese Anfrage auch schriftlich erfolgen. Eindeutig wäre eine Unterschrift des Nachbarn auf den Bauplänen.

Sollte Ihr Nachbar ohne erkennbaren Grund die Zustimmung verweigern, könnten Sie bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen diese in einem gerichtlichen Verfahren auf Grund des nachbarschaftlichen Gemeinschaftsverhältnisses einklagen.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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