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Bau auf unbezahltem Grundstück

05.08.2009 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Sehr geehrte Anwälte,

im Februar dieses Jahres habe ich ein Grundstück erworben und einen GU mit dem Bau eines Hauses darauf beauftragt.

Grundstücksverkäufer und GU sind eine Person.

Im Moment steht noch die Baugenehmigung seitens des Bauamtes aus. Diese wird aber wahrscheinlich noch im August erteilt.

Nun habe ich herausgefunden, daß der Verkäufer das Grundstück vom Freistaat Bayern ersteigert hat und dieses bis Dezember 2009 zu bezahlen ist. Noch hat er es nicht bezahlt. Es existiert nur eine Auflassungserklärung auf seinen Namen.
Auch wir haben einen notariellen Vertrag mit Auflassungserklärung gegenüber dem Verkäufer.

Wenn wir nun mit dem Bau auf diesem Grundstück beginnen und der Verkäufer seiner Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Freistaat nicht nachkommt....

Wie sieht dann die rechtliche Situation für uns aus?

Wie sollten wir uns in diesem Fall verhalten?


Viele Grüße

WWWService

05.08.2009 | 12:04

Antwort

von


(450)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung des von Ihnen gewählten Mindesteinsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Sofern Die Auflassungserklärung vorliegt und eine Eintragung im Grundbuch erfolgt ist, sind Sie neuer Eigentümer des Grundstücks geworden.

Kommt der Verkäufer sodann seiner Zahlungspflicht gegenüber dem Freistaat Bayern nicht nach, so bleibt Vertragspartner und Schuldner des Geldes der Verkäufer bzw. der ursprüngliche Käufer.

Sie haben das Grundstück dennoch rechtmäßig erworben.

Sie sollten allerdings nochmals einen Kollegen mit der Durchsicht der Verträge betrauen, um alle Unklarheiten beseitigt zu haben.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 07.08.2009 | 00:53

Herzlichen Dank für die Antwort.
Dennoch habe ich noch eine kurze Nachfrage, um sicher zu gehen:

Wenn der GU das Grundstück nicht bezahlen sollte, also dem Freistaat Bayern den vereinbarten Kaufpreis nicht überweisen sollte, kann es dann sein, daß das Grundstückseigentum an den Freistaat zurück fällt und wir gar nicht mehr echte Eigentümer werden? Trotz des Notariellen Vertrages, den wir mit dem GU geschlossen haben?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.08.2009 | 10:17

Sehr geehrter Ratsuchender!

Der Grundstückskaufvertrag mit dem Verkäufer(GU) entfaltet dann Wirksamkeit, wenn der Eigentumsübergang im Grundbuch eingetragen ist.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist eine etwaige Unwirksamkeit des Grundstückskaufvertrages möglich.

Nach der Eintragung sind Sie Eigentümer, ganz gleich was passieren mag.

Hier sollten Sie im Zweifel meinen bereits gegebenen Rat befolgen und nochmals einen Kollegen mit der Angelegenheit betrauen.
Anhand weiterer Informationen könnte dieser die Sache wohl abschließend bewerten.

Mit freundlichem Gruß,

Türk
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

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