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Barrierefreie Neubaueigentumswohnung vom Bauträger

| 25.02.2020 17:20 |
Preis: 57,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


18:14
Im Februar 2019 habe ich über einen Makler eine Wohnung gekauft. Courtage ist nicht angefallen.
Im Angebot/Expose wurde sie und auch die anderen Wohnungen (insgesamt 14) als "barrierefrei " angeboten.

Zum Notartermin befand sich das Objekt in Bau. Erdgeschoss war noch nicht freigestellt.
Meine Wohnung befindet sich im Dachgeschoss.
Aus gesundheitlichen Gründen bin ich auf die Barrierefreiheit der Wohnung angewiesen.
Aufzug ist vorhanden, Behindertenparkplatz in der Tiefgarage wurde auch erworben.
Bei dem Notartermin wurden meine gewünschten Änderungen berücksichtigt. Statt Badewanne und Dusche wurde nur eine grosse ebenerdige Dusche eingebaut. Ausserdem statt Gäste WC ein Waschmaschinen Anschluss.

Auf meine Nachfrage im September 2019, ob der Zugang zur Dachterasse barrierefrei sei, sagte mir der Bauleiter , aufgrund der Flachdachrichtlinie müssen Anschlusshöhen eingehalten werden. Der Übergang wird nicht barrierefrei.
Jetzt ist die Bauabnahme. Der Zugang vom Wohnzimmer auf die Dachterasse beträgt ca. 25 cm. Die Terasse liegt höher.
Im Rohbau war zwischen Boden Wohnzimmer und Dachterasse kein Höhenunterschied.

Hätte ich wissen müssen, dass bei einer barrierefreien Wohnung die Terasse nicht barrierefrei gebaut wird?
Auch wenn es im Expose steht? Hätte mich der Makler darauf hinweisen müssen?
Oder hätte mir bei meiner Nachfrage im Herbst schon mitgeteilt werden müssen, wie hoch der Zugang wird? Oder hätte ich selbst daran denken/nachhaken müssen?

Muss ich die Dachterasse so abnehmen, obwohl ich sie nur mit Einschränkungen nutzen kann?
25.02.2020 | 17:45

Antwort

von


(2422)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

bei einer „barrierefreien Wohnung", ist natürlich auch die Terrasse als Bestandteil der Wohnung zu sehen, sodass die nicht eingehaltene Barrierefreiheit einen Sachmangel darstellt. Sie können daher verlangen, dass der Mangel baulich behoben wird. Falls dies nicht möglich sein sollte und Sie deswegen die Terrasse nicht nutzen können, oder nur unter schwerstem Aufwand, könnten Sie auch vom Kaufvertrag zurücktreten oder den Kaufpreis mindern.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 25.02.2020 | 18:07

Vielen Dank Herr Dr Hoffmeyer für die schnelle Antwort.
Können Sie mir sagen, auf welcher Grundlage ich den Mangel bei der Bauabnahme anbringen kann? Reicht wirklich der Hinweis im Expose ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.02.2020 | 18:14

Sehr geehrter Fragesteller,

auch das Exposé ist Teil des Kaufvertrages.
Das unterstrichen auch die Richter des Bundesgerichtshof (BGH) im Urteil zu einem jüngst verhandelte Fall (Az.: V ZR 38/18 ). Sie können sich dann auf das Urteil beziehen.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.02.2020 | 08:27

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.02.2020
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