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Bargeldmitnahme beim Hauptwohnsitz Verlegung aus der Schweiz nach Deutschland.

24.08.2014 09:43 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andre Jahn, LL.M. (US)


Zusammenfassung: Einkommen das in einem Jahr zufließt, in dem man in Dtl. weder beschränkt noch unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig ist, ist auch kein Einkommen, das der deutschen Besteuerung unterliegt. Es wird dazu auch nicht, dadurch dass man Jahre später in Dtl. einkommenssteuerpflichtig wird.

Ich möchte in 5 Jahren mein Hauptwohnsitz aus der Schweiz nach Deutschland verlegen. Ich werde in 5 Jahren ca 50000 Euro einsparen. Das Geld kommt aus nicht selbstständige Arbeit. Müssen dieses Geld beim zuständigen Finanzamt in Deutschland angemeldet b.z.w versteuert werden? Wenn Steuern bezahlt werden müssen, wäre es möglich jetzt ein Girokonto bei Deutschen Finanzinstitut eröffnen und innerhalb 5 Jahren 50000 Euro einzahlen um Besteuerung zu vermeiden?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Frage verbindlich wie folgt:

Wenn Sie in fünf Jahren Ihren steuerlichen Hauptwohnsitz in Deutschland nehmen, werden Sie auch erst in fünf Jahren hier unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig (§ 1 EStG) , also im Veranlagungszeitraum 2019.

Sobald Sie ihren steuerlichen Wohnsitz in Deutschland nehmen und hier eine Ein-kommenssteuererklärung abgeben, müssen Sie das Geld natürlich auch angeben. Da es sich aber anscheinend um Arbeitslohn handelt, wird dieser auch nicht in Deutschland der Einkommens/Lohnsteuer als Arbeitslohn unterliegen, da er Ihnen in einem Veranlagungszeitraum zugeflossen ist, in dem Sie noch gar nicht in Deutschland einkommenssteuerpflichtig waren, und die entsprechenden Lohn/Einkommenssteuern wohl schon in der Schweiz abgeführt wurden.

Wenn Sie dagegen schon jetzt hier ein Konto in Dtl. eröffnen und darauf € 50.000 einzahlen, besteht das Risiko, dass Sie schon jetzt in Deutschland beschränkt einkommenssteuerpflichtig werden und auch Abgeltungssteuer auf die Zinserträge zahlen müssten.

Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlosen Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
Ra. Jahn

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