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Bankschuldentilgung - Widerspruch u. Offenlegungspflicht gg.über Bank?


25.05.2005 20:28 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Sehr geehrte Damen und Herren,

(vorab: in dieser Frage habe ich bereits durch RA C. Kah; vielleicht möchte er sich dieser Folgefrage annehmen)


Ich habe Schulden bei einer Bank in Höhe von ca. 2000.- Euro.
Die Bank hatte bereits ein Mahnverfahren eingeleitet, gegen das ich Teilwiderspruch eingelegt hatte.
Die Bank hat mit weiteren rechtlichen Schritten (Gerichtsverfahren) gedroht.
RA C. Kah hatte mir geraten, a) der Bank anzubieten, den Widerspruch zurückzunehmen, und dafür b)von der Bank eine schriftliche Zusicherung zu verlangen, eine früher von mir angebotene mtl. Rückzahlung schriftlich anzunehmen und zuzusichern.

Nun hat mir die Bank - die sich im vorletzten Brief als "offen" gegenüber dem o.g. ´Handel´ bezeichnet hat -
ein vorgefertigtes Schreiben für die Rücknahme des Widerspruchs bei Gericht zugesandt, aber KEIN Schriftstück über die Akzeptanz der Ratenrückzahlung.

1) Wie soll ich reagieren?
Ich befürchte, dass die Bank auf meine Gutmütigkeit hofft, d. h. dass ich die Rücknahme des Widerspruchs absende, ohne eine Zusicherung der Bank erhalten zu haben, mein Angebot auf mtl. Ratenzahlung zu aktzeptieren.

2) Dem Bankschreiben war außerdem eine Aufstellung über meine Vermögenssituation beigelegt, dessen Rücksendung mir die Bank als weitere Bedingung auferlegt.
Bin ich zur Offenlegung meiner ´Vermögensverhältnisse´ gg.über der Bank als Gläubiger verpflichtet? Oder kann ich dieses Formblatt ignorieren?

Mit freundlichen Grüßen

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Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich freue mich, dass ich Sie in dieser Angelegenheit auch weitergehend beraten darf.

Sie sollten eine Erklärung, die Rücknahme des Widerspruches betreffend, nur abgeben, soweit die Bank Ihnen eine akzeptable Ratenzahlung zusichert. Eine Verpflichtung, Ihre Vermögensverhältnisse offen zu legen, besteht selbstverständlich nicht. Jedoch wird die Bank zuvor prüfen wollen, inwieweit Ihre Einkommensverhältnisse für eine Ratenzahlung sprechen. Sie sollten der Bank daher in ungefähr mitteilen, wie sich Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse darstellen. Sie müssen das Formblatt der Bank dazu nicht verwenden. Es sollte nur klar werden, warum Sie derzeit nicht in der Lage sind, den Betrag in einer Summe zu zahlen. Erst wenn die Ratenzahlungsvereinbarung getroffen ist, dürfen Sie den Widerspruch zurücknehmen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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