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Bankrecht - Kann man die Bank belangen?


08.01.2005 18:43 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich hatte zusammen mit meinem Mann ein Einfamilienhaus
im Grundbuch waren beide als Miteigentümer eingetragen.

Während meines Getrenntlebens beantragte sich mein Mann ein Darlehen als Sicherheit wurden die freien Grundschulden des Hauses eingetragen.
Das Darlehen zur Geschäftszwecken verwendet.
Mein Mein war alleiniger Darlehensnehmer. Ich wurde nicht wie bei den vorhergehenden als Bürge eingetragen.

Da wir beide Eigentümer des Hauses waren, ist es zulässig, dass die Bank das Darlehen auszahlt, die freien Grundschulden als Sicherheit einsetzt?

In einer not. Urkunde wurde beurkundet, dass ich für die Grundschulden aufkommen sollte, gegen eine entsprechende Unterhaltsleistung.
Ich habe die Höhe erst nach der Scheidung erfahren und musste für die Geschäfts- und Privatdarlehen meines Mannes aufkommen.
Es bestanden 3 Darlehen, 2 auf Eheleute und eines nur auf meinen Mann.
Wenn ich die Bank anschreibe zwecks Überprüfung der Darlehen, bekomme ich nur als Antwort Datenschutz
Ich wusste nichts von dem Darlehen meines Mannes in Höhe von 100 000 DM.
Kann man die Bank belangen?
Ich lebte in Zugewinngemeinschaft

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Sehr geehrte Ratsuchende,

sofern die Bank aufgrund des Darlehens Ihres Mannes in Ihre ideelle Haushälfte Sicherheiten geltend machen will, ist sie entgegen dem Vortrag zur Auskunft verpflichtet. Hier würde ich mich auch nicht mit "Datenschutz" abspeisen lassen, sondern die Bank nochmals schriftlich mit Fristsetzung zur Auskunft auffordern. Wird diese dann immer noch nicht erteilt, kann ich Ihnen nur dringend raten, ich vor Ort einem Kollegen anzuvertrauen und die Band dann gerichtlich in Anspruch zu nehmen (hinsichtlicht der Kosten verweise ich auf einen ev. bestehenden Anspruch auf Prozesskostenhilfe).

Problematisch könnte allerdings die notarielle Urkunde sein, da Grundschulden unabhängig vom Bestehen und Höhe der ursprünlichen Forderung (hier das Darlehen) sind und vollstreckt werden können.

Hierzu bedarf es aber der Überprüfung aller Unterlagen und Urkunden, was so leider nicht ohne Inaugenscheinnahme durch einen Kollegen erfolgen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2005 | 21:34

Vielen Dank für Ihre prompte Antwort.
Die Darlehen sind mittlerweile von mir alle zurückgezahlt, ging automatisch über Notarvertrag.
Ich musste mir ein Darlehen in Höhe von DM 400 000 aufnehmen,
da mein Mann keine Unterhaltszahlung geleistet hat, gingen mittlerweile mein gesamtes Vermögen Haus und Elternhaus mit Einliegerwohnung in die Zwangsversteigerung.
Ich habe mir lt. Aussage (Falschaussage) meinen Unterhalt beim AG und OLG verwirkt.
Mein Mann wurde komplett schuldenfrei gemacht, aber Unterhaltszahlungen wurden nicht geleistet.
Trennungsunterhalt ab 93 lehnte er ab, da er meinte, ich könnte mich an seinen Konten bedienen.
Unterhaltsverwirkung, wegen Geschäftsschädigung, mich an seinen Konten bedient zu haben.
Leider bin ich nicht mehr in der Lage finanziell noch etwas einzubüssen, ich habe 2 Prozesse verloren, Prozesskostenhilfe wurde nicht geleistet
Heute bin ich 100% schwerbehindert und Hilflos mit der Stufe II
Durch den Notariatvertrag wurde ich mittellos.
Liebe Grüsse Angelika

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2005 | 23:40

Ich kann Ihnen wirklich nur raten, Auskunft der Bank mit Nachdruck anzufordern; allerdings - wenn Sie von dem Jahr 1993 schreiben - sollte auch die Verjährungsfrage beachtet werden.

Beantragen Sie beim zuständigen Amtsgericht Beratungshilfe; Sie müßten dann einen Berechtigungsschein erhalten, mit dem Sie zu jedem RA dann gehen können. Außer einer minimalen Schutzgebühr fallen dann keine weiteren Kosten an.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
True-Bohle

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