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Bankrecht - Erbrecht


28.08.2007 23:13 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,
folgende Frage hätte ich bitte gerne beantwortet:
Erscheinung bei der Bank, unablässige Pflicht?

Meine zwei Brüder und ich haben ein Erbengemeinschaftskonto bei der Sparkasse. Da ich aber Differenzen mit meinen Brüdern habe, wäre es mir lieber daß jemand meines Vertrauens mich vertritt um dort mit meinen Brüdern zu erscheinen und somit das Geld aufteilen zu lassen, bzw. auf die jeweiligen Konten überweisen zu lassen.

Die Bank hat das aber kategorisch abgelehnt, sie beharrt darauf daß alle drei Erbberechtigte am gleichen Tag erscheinen, obwohl ich sogar angeboten habe meinen Vertreter mit einer notariell beurkundeten Vollmacht auszustatten.

Darüber hinaus leide ich an Agoraphobie, tu mich also sehr schwer meine Wohnung zu verlassen, zwar nicht immer aber sehr oft, besonders wenn ich wie in diesem Fall unter Druck gerate, hierzu könnte ich auch ein ärztliches Attest beibringen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ratsuchender

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst kann nur die Erbengemeinschaft selbst erforderlichen Willenserklärungen abgeben.

Wenn Sie aber nicht persönlich zur Bank gehen können, dann können Sie sich selbstverständlich von einem Bevollmächtigten vertreten lassen, der dort für Sie, gemeinsam mit Ihren Brüdern, die Abwicklung des Kontos vornimmt. Sofern sich der Bevollmächtigte im Rahmen der ihm zustehenden Vertretungsvollmacht bewegt, sind Ihnen seine Erklärungen zuzurechnen und von der Bank - und den Miterben - als Ihre Erklärungen anzusehen.

Um keine Fragen nach der Echtheit der Vollmacht aufkommen zu lassen, empfiehlt es sich aber tatsächlich, den Vertreter mit einer notariellen Vollmacht auszustatten, aus der dann auch konkret hervorgeht, welche Erklärungen er für Sie abgeben darf.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Skype: schwartmann50733

www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.mietrecht-in-koeln.de
www.net-scheidung24.de
www.online-rechtsauskunft.net
<img src="http://www.andreas-schwartmann.de/logo.gif">

Nachfrage vom Fragesteller 29.08.2007 | 00:44

Sehr geehrter Herr Schwartmann

Zunächst vielen Dank für Ihre Antwort, nun bleibt mir aber noch der
fehlende Nachweis zum Beispiel durch ein ärztliches Attest zwecks
meiner gesundheitlichen Problematik, ich benötige hier auch wieder
mehrere Anläufe bis ich dann dort in der Arztpraxis erscheinen kann.

Bezogen auf Ihren Satz: "Wenn Sie aber nicht persönlich zur Bank gehen können..." reicht also nur eine Willensäußerung eventuell für die Bank
nicht aus, ergo muß ich dann beim Arzt dieses Attest einholen, oder reicht meine Willenserklärung allein doch aus?

vielen Dank für Ihre Mühe

Ihr Ratgefundener

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.08.2007 | 19:29

Sie brauchen kein Attest vorlegen - wenn Sie den Termin selbst nicht wahrnehmen können - warum auch immer, das müssen Sie nicht begründen, weil es die Bank nichts angeht - dann können Sie einen Vertreter bevollmächtigen.

Mit besten Grüßen

A. Schwartmann

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