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Bank hat sich zu schnell gehandelt!


| 02.02.2006 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich möchte Ihnen mitteilen, dass es ein komplizierter Fall ist und ich möchte mich gegen die Bank gerichtlich zu meinem Recht durchsetzen.
Bei dieser Bank (Sparda Bank) nimmt nur Arbeitnehmer an, der einen festen Einkommen hat. Ich war von 1991 bis April 2005 Mitglied bei dieser Bank und ich war Arbeitnehmer von 1979 bis Oktober 2003. Diese Bank wusste seit Dezember 2003, dass ich kein Gehalt bzw. Lohn bekomme und daraufhin teilte ich die Bank mit, dass ich selbständig bin. Jedoch habe ich von meinem ehemaligen Arbeitgeber im Oktober 2003 eine Abfindung erhalten. Darauf teilte ich die Bank mit, dass meine Frau wegen Ihren schweren Krebserkrankung nicht mehr arbeiten darf und bezieht ein Arbeitslosengeld.
Von November 2003 bis Ende Dezember 2005 hatten wir immer die Ratenzahlungen pünktlich für unser Haus bezahlt, aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten. Der Antrag auf eine Rente wurde längst im Jahr 2004 gestellt, aber es gab schon ein Gerichtsverfahren gegen die LVA im Jahr 2000 und ich wusste, dass meine Frau nicht mehr körperlich arbeiten darf und deshalb habe ich ein Rechtsanwalt eingeschaltet. Diese Streitigkeiten hatte 3 Jahre gedauert und die LVA war die ganze 3 Jahre untätig gewesen. Das Sozialgericht war dagegen machtlos über das Verhalten der LVA.Wir waren ziemlich durcheinander und die Krankheit hat uns finanziell zerstört. Meine Frau musste sich wegen Ihrer Krankheit arbeitslos melden und Sie erhielt einen Arbeitslosengeld nur angemessen. Diesen Schicksal hatte die Bank gewusst und hätte mit uns genau beraten müssen, was wir jetzt machen sollen. Das interessiert sich die Bank nur nicht, denn Sie wollen ohne Kompromiss einfach Geld von uns haben. Wir wissen nicht, was wir machen sollen. Als der Bescheid von der LVA am 1.2.2005 ankam und wir stellten fest, dass meine Frau schon ab Januar 2003 Rentnerin ist. Das ganze hin und her mit der LVA hat uns natürlich geschadet.
Die Bank hatte am 31.Januar 2005 eine Aufforderung an mich geschrieben und zu dieser Zeit war ich vom 8.12.2004 bis 28.2.2005 arbeitslos gewesen und meine Frau war vom 15.9.2003 bis zum 28.02.2005 arbeitslos gewesen. Am 9.2.2005 hatte ich das Konto völlig ausgeglichen und am 15.2.2005 verlangte die Bank weitere Gelder. Dies war noch nicht ein Ende des Monats. Wir zahlen unsere Rate immer Ende des Monats für unser Haus ab. Wir waren bewusst, dass wir die nächste Rate Ende März für unser Haus abbezahlen werden.
Nach dem Rentenbescheid von meiner Frau habe ich die Bank versucht zu verhandeln, dass wir erst die ersten beiden Jahren meine Wunschrate abbezahlen möchten und von meinen Angebot-Anfrage bekam ich keine Antwort. Diese Bank hatte einfach ein Rechtsanwalt eingeschaltet. Über mein Rechtsanwalt hatte ich insgesamt 3 Angebote bei der Bank vorgelegt. Immer wieder Ablehnungen. Ab 6.5.2005 hatte die Bank eine Zwangsversteigerung beim Amtsgericht angeordnet.
Nun die Begründung bei diesem Vorfall lautet für mich so:

1. Die Bank hatte ohne bestimmten Grund als Selbständiger einfach gekündigt ohne richtig zu beraten. Dürfen die Bank einfach die Selbständigen, als ich 23 Jahre lang Arbeitnehmer war, kündigen und den Darlehensvertrag auflösen?
Die Begründung von dieser Bank lautet in dem Schreiben bei der Kündigung so: Trotz mehrmaligen Aufforderung sind Sie nicht nachgekommen, deshalb müssen wir Sie kündigen. (Dies ist für mich eine Kurzfassung). Mehrmaligen Aufforderungen stimmt in dem Fall nicht und ich habe versucht mit der Bank zu verhandeln. Es gab keine Verhandlungen und wurden uns abgewimmelt.

2. Im Februar hatte ich das Konto ausgeglichen und die LVA hatte im Bescheid mitgeteilt, dass meine Frau schon im Jahr 2003 Rentnerin ist. Dürfen die Bank einfach diese Zeile wegsehen, als wäre das nicht geschehen? Die Bank hatte nach meiner Auffassung grundlos auf eine Zwangsversteigerung für unser Haus festgesetzt. Schliesslich habe ich von 1997 bis 2005 pünktlich für unser Haus abbezahlt.

Was soll ich nach Ihrer Meinung tun? Falls Sie diese Zeilen nicht verstehen können, dann werde ich eine Tabelle machen und Sie können dann feststellen, warum es so gekommen ist. Mein Ziel ist, dass die Bank einen Schadenersatz an uns zahlt, die wir für unser Haus eingezahlt hatten und zusätzlich die Entfernung von der SCHUFA-EINTRAGUNG über die Zwangsvollstreckung muss die Bank vornehmen. Das Haus überlassen wir die Bank und der Verlust bei der Zwangsversteigerung werden wir nicht haften. Dies ist das Ziel.
Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüssen

Teddyfrank
Eingrenzung vom Fragesteller
02.02.2006 | 12:21

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich - die Richtigkeit Ihrer Angaben vorausgesetzt - anhand der von Ihnen gemachten Angaben gerne wie folgt summarisch beantworten möchte:


Ihre Frage verstehe ich zunächst so, dass Ihre Bank Ihnen einen Kredit gegeben hat, über diesen Kredit ein Grundpfandrecht im Grundbuch eingetragen wurde und Sie sich bezüglich der Kreditsumme der sofortigen Zwangsvollstreckung in Ihr gesamtes Vermögen unterworfen haben.

Sollte ich Ihre Frage missverstanden haben, so bitte ich Sie freundlichst, im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion eine klärende Ergänzung anzubringen.


Grundsätzlich kann die Bank den Kredit aufgrund vertraglicher Vereinbarung - ich gehe davon aus, dass eine solche im Kreditvertrag zu finden ist - kündigen, wenn der Kreditnehmer (also Sie) mit der Zahlung der Raten im Verzug ist. Offensichtlich scheint dies bei Ihnen der Fall gewesen zu sein, da Sie angeben, die Bank habe Ihnen sinngemäß geschrieben: „Trotz mehrmaligen Aufforderung sind Sie nicht nachgekommen, deshalb müssen wir Sie kündigen.“.

Nun sagen Sie aber gleichzeitig, dass Sie Ihre Raten immer pünktlich bezahlt hätten. Die Richtigkeit dieser Aussage unterstellt, könnten Sie sich gegen die Zwangsversteigerung Ihres Hauses natürlich zur Wehr setzen, da die Bank aus der Ratenzahlungsabrede im Kreditvertrag zur Einhaltung derselben verpflichtet ist. Auf Zahlungsschwierigkeit Ihrer Seite - insbesondere auch die bedauernswerte Krankheit Ihrer Frau - ist die Bank rechtlich nicht einzugehen verpflichtet.


Genauere Angaben kann ich leider erst machen, wenn ich weitere Unterlagen zur Verfügung habe.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine erste rechtliche Orientierung vermittelt zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Sofern Sie eine abschließende Beurteilung Ihres Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem konkret zu erörtern. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Vorgehensweise weitere Kosten für die Beratung anfallen.

Gerne bin ich auch bereit, diese Aufgabe für Sie zu übernehmen. Sie können mich gerne für eine weitere Beauftragung kontaktieren.



Mit freundlichen Grüßen


Jorma Hein
Rechtsanwalt, Mediator

Gisselberger Straße 31
35037 Marburg

Telefon: 06421 - 167131
Fax: 06421 - 167132

hein@haftungsrecht.com
www.haftungsrecht.com
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