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Bank führt Aufträge aus, wie es ihr passt!


| 16.05.2006 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich habe folgendes Problem:
Vor 2 Wochen rief ich bei der Fondsverwaltung meines Geldinstituts (=Ableger einer deutschen Bank mit Sitz in Luxemburg) an, um den Wertpapierfonds A in den Fonds B umtauschen zu lassen.
Daraufhin erhielt ich ein Bestätigungsschreiben, in welchem mir mitgeteilt wurde, dass der Neukauf "wunsch- und vereinbarungsgemäß" am 05.05. durchgeführt werde. Als nun vor einigen Tagen die Abrechnung kam, zeigte sich, dass entgegen der schriftlichen Zusage der Kauf tatsächlich erst am 08.05. durchgeführt wurde! (Nur der Verkauf der alten Fonds erfolgte wirklich am 05.05.)
Während dieser 3 Tage ist der Kurs des Aktienfonds B um 0,12€ gestiegen, sodass mir durch die Verzögerung einen Gesamtschaden von fast 100 € entstanden ist. (Mag wenig erscheinen, aber andere Anleger, die das 1000-fache von meinem Kapital haben, hätten damit einen Riesenschaden).
Auf meine telefonische Beschwerde bei der Bank wurde mir nur lapidar mitgeteilt, dass man sich wohl beim ursprünglichen Schreiben versehen habe und die Sache bedaure, ansonsten sei aber alles korrekt.

Nun meine Frage:
Steht mir Schadensersatz in diesem Falle zu? Wenn ja, was könnte ich unternehmen bzw. muss ich einen spezialisten als Anwalt mit der Schadensersatzforderung beauftragen?
Für Ihre Antwort vielen Dank im Voraus!

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, welche ich auf der Grundlage des von Ihnen dargestellten Sachverhaltes wie folgt beantworten möchte:

In ihrem Fall kommt es auf die tatsächlich getroffene Vereinbarung an. Hatten Sie konkret den 05.05. vereinbart, wie es im Bestätigungsschreiben steht, dann muss Ihre Bank diese Vereinbarung grundsätzlich auch einhalten. Tut sie dies nicht, verhält sie sich nicht vertragsgemäß und muss für den dadurch entstandenen Schaden haften.

Es kommt also darauf an, ob und welches konkrete Datum vereinbart wurde. Wenn der Zeitpunkt des Verkaufes von der Bank bestimmt werden sollte, ist es schon schwieriger mit dem Schadensersatz. Denn man kann die Auffassung vertreten, dass das Bestätigungsschreiben keinen „Selbstverpflichtungs“-Charakter hat, sondern nur der Information dient. Dann könnte sich die Bank tatsächlich auf ein „Versehen“ berufen und wäre nicht schadensersatzpflichtig. Sie sollten auch noch einmal in die Vertragsbedingungen der Bank schauen, ob dort diesbezüglich etwas geregelt ist.

Sie können als erste Maßnahme die Bank schriftlich mit Fristsetzung auffordern, Ihnen den entstandenen Schaden zu ersetzen. Dann werden Sie wohl ebenfalls ein Schreiben zurück bekommen. Erst dann sollten Sie einen Anwalt aufsuchen.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Nicole Maldonado
Bewertung des Fragestellers 21.04.2012 | 21:32


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FRAGESTELLER 21.04.2012 3,8/5.0
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