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Balkoninstandsetzung in WEG


12.10.2017 10:30 |
Preis: 30,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

In der Eigentümerversammlung wurde unteranderem folgender Punkt auf die TOP-Liste gesetzt: "Balkoninstandsetzung"
Es sind alle Balkone des Objektes betroffen !

1.1 Liefern und Aufbauen von Gerüstgängen
1.2 Kontrollierter Rückbau des Balkonaufbaus bis auf die rohe Betondecke
Einbau einer Spachtelung/Estrich im Gefälle
Einbau einer Abdichtung in einem Flüssigkunststoffsystem inkl. Gewebevlies
Einbinden der Abläufe in die Abdichtungsebene
Oberflächenveredelung der Abdichtung mit Mirco-Chips

1.3 Herstellen einer neuen Entwässerung
Kernbohrung durch Balkonplatte
Anbringen von LORO Entwässerungsrohren, durchgängig über alle Balkone
Anschluss an Abwassersystem
Anbringen von Profilen an den Balkonkanten, welche als Notentwässerung überlaufen werden können.
Konstruktion einer Brüstungsabdichtung aus Zink mit nach innen liegendem Gefälle
Erneuerung der seitlichen Absturzsicherung
Säubern der Bodenteile, sowie Aufbringen eines neuen Schutzanstiches.
(Bauteile: Balkonbrüstung innen und außen, Balkonunterseite)

Hauptsächlich geht es um den Punkt 1.3, was uns am meistens stört.

Demzufolge wird über eine Auskunft gebeten, ob es sich hier um eine Umgestaltung des gemeinschaftlichen Eigentums handelt und somit eine zustimmungspflichtige bauliche Veränderung im Sinne von §22 Abs. 1 WEG vorliegen muss.

D.h. alle Eigentümer müssen 100% zustimmen ?

Vorab vielen Dank.



12.10.2017 | 11:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung gehört nach § 21 Abs. 5 Nr. 2 WEG insbesondere die ordnungsgemäße Instandhaltung und Instandsetzung des Gemeinschaftseigentums.
So ist allerdings dann eine bauliche Veränderung dann anzunehmen, wenn sich die Kosten der geplanten Sanierungs- oder Instandsetzungsmaßnahme nicht in einem Zeitraum von ca. 10 Jahren amortisieren.

Die Arbeiten scheinen für mich eine Instandhaltungsmaßnahme zu sein (einfache Mehrheit), da es sich hierbei um den Einbau einer "neuen" Entwässerung handelt. sprich als Ersatz für eine ältere Entwässerung.
Einzig könnte dann auf die Optik abgestellt werden, wenn es eine größere optische Veränderung bewirken würde.

Hier sehe ich allerdings größere Prozessrisiken dabei, wenn sich auf eine Einstimmigkeit wegen einer baulichen Veränderung bezogen würde.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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