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Bahnlärm - höhere Frequenz - Entschädigung?

11.09.2018 06:29 |
Preis: 28,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Hallo,

eine Bahnstrecke verläuft vor dem Haus von Person A. Seit kurzer Zeit, fährt die Bahn die Strecke doppelt so häufig in beide Richtungen, dies aufgrund eines neuen Fahrplans und einer Streckenerweiterungen.
Ruhe herrscht nur zwischen 1:30 Uhr (letzter Zug) und 4:30 Uhr (erster Zug).
Dadurch hat Person A massive Schlafprobleme/Stress bekommen.


Hat Person A ein Recht auf entgeldliche Entschädigung/Kostenerstattung für lärmreduzierende Elemente (Fenster, Gehörschutz etc.) und muss die Bahn gesetzliche Ruhezeiten einhalten?.



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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Wie oft im juristischen Bereich lautet die Antwort: „es kommt darauf an."

Wenn der Bahnlärm im Einzelfall unzumutbar geworden ist, sei es von der Frequenz der Züge und/ oder der Lärmbelästigung ist die Bahn unter Umständen zu aktiven und passiven Lärmschutz Maßnahmen verpflichtet. Dies können Entsprechende Fenster oder sogar auch Schutzwälle sein.
Es müsste eine Messung ergeben, dass die Grenzwerte des Bundesimmissionsschurtgesetzes überschritten werden und/ oder Sie müssten darlegen können, dass die Frequenz der Züge ein unzumutbares Maß erreicht hat.

Auch müsste man die Rechtsgrundlage für die genannte Streckenerweiterung herausfinden, weil dies auch maßgeblich für die Entschädigung sein kann.

Die üblichen Nachtruhe Zeiten muss die Bahn so nicht einhalten.

Sie sollten zunächst einmal so anfangen, dass Sie Ihr Anliegen schriftlich der Bahn schildern und je nachdem wie die Antwort ausfällt, ggf. weitere Schritte unternehmen. Legen Sie ggf. ein Attest vor.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt Rechtsanwältin

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