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BaföG, Förderung einer Zusatzausbildung durch Arbeitsagentur

| 26.06.2010 15:41 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Meine Tochter befindet sich derzeit noch in einer Ausbildung zur pharmazeutisch-kaufmännischen Assistentin. Nach Abschluss ihrer Lehre möchte sie eine weitere Ausbildung zur PTA (pharmazeutisch-technische Assistentin) an einer Privatschule machen (2 Jahre), die wesentlich bessere Berufschancen bietet. Die Ausbildung kostet einschließlich Unterbringung ca. 400 monatlich, die ich mir eigentlich nicht leisten kann. Hätte meine Tochter Anspruch auf BaföG bzw. Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit? Ich habe drei weitere Töchter, die alle noch unterhaltspflichtig sind.
26.06.2010 | 16:44

Antwort

von


(407)
Otto-von-Guericke-Str. 53
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich wird BAföG nur für eine Erstausbildung gezahlt.

Gem. § 7 Abs. 2 BAföG kann nur eine einzige weitere Ausbildung gefördert werden, und zwar nur in folgenden Fällen:

* Eine weitere Hochschulausbildung ergänzt eine eine Hochschulausbildung in der Form, das sie für die Aufnahme des angestrebten Berufs rechtlich erforderlich ist.
* Zweiter Bildungsweg: Eine Schulausbildung wird nach einer Berufsausbildung zu dem Zweck aufgenommen einen Abschluss des allgemeinbildenden Schulwesens nachzuholen.
* Eine Ausbildung eröffnet sich durch den zweiten Bildungsweg eröffnet (z. B. Universitätsstudium nach dem Erwerb des Abiturs am Abendgymnasium),
* Eine weitere Ausbildung, die einer absolvierten Ausbildung an einer Berufsfachschule oder einer Fachschule nachfolgt.

Bei der von Ihrer Tochter angedachten Ausbildung dürfte es sich um den letztgenannten Punkt handeln.

Entscheidende Voraussetzung ist allerdings, dass es sich um einen förderungsfähigen Ausbildungsgang, sprich dass es sich bei der Privatschule um einen anerkannten Bildungsträger handelt.

Darüber hinaus würde die Tochter nur Förderung im Sinne eines Bankdarlehens nach § 18 c BAföG erhalten, welches nach Abschluss der Ausbildung vollständig zurückzuzahlen ist.

Informieren Sie sich bei dem örtlich zuständigen Amt für Ausbildungsförderung. In der Regel kann Ihnen aber auch der Bildungsträger die entsprechenden Auskünfte erteilen.

Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, einen Vorbescheid zu beantragen.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Falls Sie eine Nachfrage haben, stehe ich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
-Rechtsanwalt-





Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 28.06.2010 | 08:48

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