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Badrenovierung


21.10.2007 19:32 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer



Guten Tag,
ich habe am 1.10.07 eine Wohnung neu bezogen. Das Badezimmer ist etwas älter. Die Verfugung am Badewannenrand ist anatzweise von Schimmel befallen. Die Vermieterin besteht darauf,dass ihr Sohn die Neuverfugung vornimmt. Ich habe ihr auf eigene Kosten eine Verfugung durch einen Fachbetrieb angeboten, Dieses hat sie verboten. Der Sohn ist weder Handwerker, noch hat er die alte Verfugung fachgerecht durchgeführt. Ich fürchte, dass sich alsbald bei einer unprofessionellen Verfugung erneut Schimmel bildet. Was kann ich tun? Desweiteren möchte ich Waschbecken, Toilette und Amarturen auf eigene Kosten erneuern. Ein aufwendiger Umbau ist nicht erforderlich nur ein Austausch. Muss die Vermieterin hier zustimmen? Ich werde beim Auszug das alte Waschbecken, Toilette und Amarturen wieder einbauen. Im Mietvertrag steht, dass Um- und Anbauten sowie Installationen in der Wohnung zustimmungspflichtig sind. Ich will ja nicht "neu" Installieren sondern nur Alt gegen Neu austauschen. Kosten entstehen der Vermieterin hierdurch auch nicht. Wie ist meine Rechtslage? Darf ich ohne Zustimmung austauschen?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

1)Hier dürfen Sie den Austausch des Waschbeckens, der Toilette und der Armaturen vornehmen, da es sich hier um "Einrichtungen" handelt. Hierzu zählen Sachen, die der Mieter zur besseren und gegebenenfalls bequemeren Nutzung mit der Mietwohnung "fest verbunden" hat. Beispiele: Fest verklebte Fußbodenbeläge, Leichtbauwände, Waschbecken, Warmwasser-Boiler, eine Gasetagenheizung, eine Sauna, extra eingepasste Wandschränke.

Alle Einrichtungen, die dem normalen Wohnen dienen, darf der Mieter anbringen. Der Ausbau hat für den Mieter aber auch den Nachteil, dass er dann den ursprünglichen Zustand auf eigene Kosten bei Mietende wieder herstellen muss.

Zustimmungsbedürftig durch den Vermieter sind nur die sogenannte bauliche Veränderungen.
Zu diesen zählt jede Veränderung der Bausubstanz. Beispiele: Ein Wanddurchbruch, das Errichten einer neuen Wand oder das Kürzen von Türblättern, um einen Teppich zu verlegen. Solche Änderungen dürfen ausnahmslos nur mit Zustimmung des Vermieters vorgenommen werden.

2) Zunächst hat Ihr Vermieter als Eigentümer des Mietshauses das Recht, die Wohnung durch Eigenleistung zu renovieren. Sollte sich die Renovierungsleistung allerdings als mangelhaft erweisen und der Schimmel wieder auftreten, besitzen Sie das Recht die Miete zu kürzen.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt

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