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Badezimmersanierung


15.09.2006 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 02.09.06 unterschrieb ich mit meiner Lebensgefährtin zum 01.11.06 einen Mietvertrag. 10 Tage später bekamen wir schon die Schlüssel und mußten bei näherem Hinsehen feststellen, das erhebliche Mängel vorhanden sind. Vor allem im Bad: die Toilette ist undicht (das Wasser läuft die Wand entlang und sorgte mit der Zeit für Schimmel im Bad, Außenwand Flur und Schlafzimmer) und hängt mit großer wahrscheinlichkeit nicht in Normhöhe, da viel zu tief (ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn sie mir die Normhöhe nennen können). In manchen Fliesen wurde gebohrt füe Handtuchhalter, die Dusch- und Badewannenamatur sind defekt, die Wanne weist nicht zu reinigende Verschmutzung auf, manche fliesen sind kaputt, die Keramiken haben verschiedene farben: 2 Spülbecken,die Toilette und die Dusche sind grün, die Wanne weiß. Im Bad wurde laut einem Nachbarn seid 35 Jahren nichts mehr erneuert. Meine Frage: ist der Vermieter in diesem Fall gesetzlich verpflichtet, für die Renovierung des Bades aufzukommen? vielen dank im vorraus

MFG

Lutz Ciecielski
Sehr geehrter Ratsuchender,

ein Mietmangel liegt nur dann vor, wenn der Mietgebrauch durch nachteilige Abweichung des tatsächlichen Zustandes der vermieteten Wohnung von dem vertraglich geschuldeten Zustand gemindert ist. Der vertragsgemäße Zustand ergibt sich dabei aus dem Inhalt des Mietvertrages und der gewöhnlichen Verwendung.

So ist eine objektiv mangelhafte Wohnung dann nicht mangelhaft, wenn die Mietvertragsparteien den Zustand als vertragsgemäß vereinbaren.

Da ich den genauen Inhalt Ihres Mietvertrages nicht kenne, kann ich die Rechtslage nur summarisch prüfen.

Sie haben allenfalls einen Anspruch auf Herstellung der Gebrauchtauglichkeit der Mietsache, also Beseitigung von Feuchtigkeit, Schimmel oder Undichtigkeiten an Wasserleitungen u.s.w. Keinesfalls können Sie von Ihrem Vermieter die Verbesserung des bei Vertragsschluß vereinbarten (vorhandenen) Zustandes verlangen, also Modernisierungsarbeiten oder optische Verbesserungen. Wenn Ihnen die Gestaltung des Badezimmers oder das Alter der Einrichtung nicht gefällt, hätten Sie den Vertrag nicht unterschreiben dürfen. Gleiches gilt für die Höhe des Toilettenbeckens.

Ich bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Wundke
Rechtsanwalt
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