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BVG (Berliner Öffentliche Verkehrsmittel) Schwarzfahren Inkassso Gebühren

12.11.2018 18:05 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

kurz dargestellt:
im Juni 2018 musste ich dringend zur Arbeit, der Ticketautomat funktionierte nicht, ich stieg trotzdem in die UBahn und prompt wurde ich ohne Fahrschein ertappt. 60 Euro "erhöhtes Beförderungsentgelt" waren die Folge, Zahlungsfrist 2 Wochen. Ich zahlte pünktlich nach 14 Tagen, allerdings ging das Geld wohl erst 1 Tag später oder 2 bei denen ein.
Man stellte mir dann einen Betrag mit Inkassogebühren von fast 100% des "Entgelts" zu. Ich ignorierte. Einen weiteren, nochmal höheren. Ich ignorierte weiter. Mittlerweile kümmert sich eine ehrenhafte Anwaltskanzlei um die Ansprüche des ehrenhaften Unternehmens.

Meine Frage ist jetzt aber nicht, ob das mit rechten Dingen zugeht. Meine Frage ist: nehmen wir an ich zieh mit denen vor Gericht (darauf hätte ich wirklich Lust, und ich sehe es auch als meine Pflicht damit diese Art von Verhalten geahndet wird, und damit meine ich nicht mein "Schwarzfahren"), was für Kosten können MAXIMAL auf mich zukommen?

12.11.2018 | 18:48

Antwort

von


(479)
Harmsstraße 86
24114 Kiel
Tel: 0431 88 70 49 75
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Vorab ist anzumerken, dass Inkassokosten neben zusätzlichen Anwaltskosten nicht geltend gemacht werden können. Daher wären Sie allenfalls nur zur Übernahme einer Kostenposition verpflichtet. Je nach Gericht kommt auch gar keine Kostenerstattung diesbezüglich in Betracht. Insoweit erlaube ich mir einen Verweis auf einen von mir zu diesem Thema verfassten Ratgeberartikel.

In aller Regel dürfen nur außergerichtliche Kosten in Höhe von 1,3 Gebühren zzgl. Auslagen geltend gemacht werden. Umsatzsteuer nur insoweit sofern es sich nicht bei der Gegenseite um ein vorsteuerabzugberechtigtes Unternehmen handelt.

Daher sind die außergerichtlichen Kosten der Höhe nach auf höchstens 70,20 EUR begrenzt (zzgl USt.).

Für das gerichtlichen Verfahren (mit Anwalt) fallen regelmäßig 2,5 Gebühren an. Dies wären 132,50 EUR (zzgl. USt.), darauf wäre die 1,3 Geschäftsgebühr für die außergerichtlichen Kosten zur Hälfte anrechnungs-, sprich abzugsfähig.

Des Weiteren kommen Gerichtskosten in Höhe von 3 Gebühren, insgesamt 105 EUR hinzu.

Insgesamt lägen die Verfahrenskosten unter Berücksichtigung, dass nur ein Anwalt aktiv ist, bei insgesamt 278,45 EUR netto (inkl. Gerichtskosten). Unter Berücksichtigung der USt. insgesamt 311,41 EUR brutto (inkl. Gerichtskosten). Bei der Einschaltung eines eigenen Anwalts verdoppelt sich die Position Anwalt entsprechend.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Sascha Lembcke

ANTWORT VON

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