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BU Versicherung. Frage zu Gesundheitsfrage


19.05.2017 20:25 |
Preis: 48,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt



Es besteht eine BU bei einer Versicherung. Abschluss erfolgte durch vereinfachte (wenige) Gesundheitsfragen. Eine davon lautete:

"Befanden Sie sich in den letzten drei Jahren in einer medizinischen
Behandlung WEGEN Erkrankungen des Herzens, der Nieren,
Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Wirbelsäule, Gelenke, Atmungsor-
gane, Leber, Psyche, Suchterkrankungen, Nerven, Gehirn, Krebs,
Tumore, Epilepsie, HIV-Infektion?"

In den letzten 3 Jahren vor Abschluss der Vers. hat lediglich eine Operation aufgrund eines Leistenbruchs stattgefunden. Also eine Behandlung WEGEN Leistenbruch. Bezüglich der Fragestellung also kein anzugebendes Kriterium.
Vor so einer OP wird natürlich routinemäßig Blutdruck gemessen. Ob nun durch Aufregung oder warum auch immer war der natürlich erhöht, sodass als Begleitdiagnose "arterielle Hypertonie" dokumentiert wurde.
Abgesehen davon keinerlei Diagnosen bezüglich Bluthockdruck jemals zuvor oder jemals danach.

Die Frage der Versicherung ist ja nun explizit ob man "in Behandlung WEGEN Bluthochdruck" war. Ich war nun aber ganz klar in Behandlung (OP) WEGEN Leistenbruch. Niemals WEGEN Bluthochdruck. Die Frage habe ich dementsprechend penibelst mit NEIN beantwortet. Denn ich war niemals in Behandlung WEGEN Bluthochdruck. (PS: auch in den übrigen Fragen der Versicherung war nichts bezüglich bekannter Diagnosen oder dergleichen anzugeben, alle Fragen wurden wahrheitsgemäß beantwortet.)

Ist diese Frage korrekt beantwortet worden? Im Hinblick darauf, dass sofern jemals eine BU eintreten sollte, die Versicherung natürlich die Begleitdiagnose Hypertonie in den Akten zur Leistenbruch OP vorfinden wird?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Hier wird man eine Auslegung nach dem Sinn und Zweck der Fragen vornehmen müssen. Dieser ist schon so gemeint,dass es um mögliche Folgekrankheiten geht.
Gemeint ist, dass dann auch eine zufällige Diagnose angegeben werden muss.

Ich halte die Fragen daher für nicht korrekt beantwortet.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin
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