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BTMG


27.03.2006 07:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin



Ein Freund von mir wurde am Wochenende in München erstmals mit 3 Joints (max. 1g Cannabis - Marihuana) erwischt! Welche rechtlichen Folgen hat dieser Vorfall für ihn? Könnte es im schlimmsten Falle Konsequenzen auf den Führerschein erhalt haben, obwohl er zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht hinter dem Steuer saß? Mit welchen Strafen muß man bei geringer Menge in Bayern rechnen?
Vielen Dank im vorraus

PS: Falls noch nähere Informationen gebraucht werden, stelle ich Sie gerne zur Verfügung

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Sehr geehrter Fragesteller,


vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen wie folgt beantworte:

Grundsätzlich ist es leider so, dass die Strafverfolgungsbehörden in Bayern BTM-Sachen strenger handhaben als der "Bundesdurchschnitt".

Gegen Ihren Freund spricht zudem, dass er bereits drei Konsumeinheiten vorbereitet hatte, was auf den ersten Blick nicht nur auf gelegentlichen Konsum schließen läßt. Der Gelegenheitskonsument fertigt den Joint nach Ansicht der Rechtsprechung im Regelfall erst dann, wenn er ihn konsumieren will, grundsätzlich aber nicht auf Vorrat.

Möglich ist daher, dass ihr Freund auch als Beifahrer durch die Fahrerlaubnisbehörde zu einem sogenannten Drogenscreening geladen wird, um Aufschlüsse über seine Konsumgewohnheiten zu gewinnen. Das Ergebnis einen solchen Screenings kann in der Tat auf die fehlende Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs schließen lassen und damit zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Dies ist im einzelnen aber eine Frage des Meßergebnisses.

In strafrechtlicher Hinsicht könnte sich bei anwaltlicher Vertretung im Ermittlungsverfahren eine Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung eines Geldbetrages erreichen lassen, im Falle einer gerichtlichen Verurteilung käme eine Geldstrafe in Betracht, die grob geschätzt im Bereich von ein bis zwei Nettomomatsgehältern bzw. Leistungen durch Argentur für Arbeit o.ä. liegen dürfte.

Ich hoffe Ihnen eine erste Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jens Jeromin
Rechtsanwalt
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