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BTM - kann jetzt noch einen Drogentest auf mich zu kommen?

| 31.07.2010 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo,
ich hatte gestern mein Brieftasche verloren, darin waren vier kleine Papiertüten mit ca. je 0,7 Gramm Kokain drinnen.Ich wollte mit Freunden Party machen. Bin kein Dealer und hatte auch länger nicht konsumiert. Die Brieftasche wurde gefunden und bei der Polizei abgegeben, ich sagte dort aus das sie mir gestohlen wurde oder ich hätte sie verloren habe, ich weiß es halt nicht! Und das ich von dem Kokain nicht weiß wie das dort reinkommt.Das es mir nicht ist. Man kann es mir ja auch untergejubelt haben,kein Ahnung sagte ich!Ich sagte auch, dass sie mich auch gerne testen können ,aber das wollten die nicht! Sie müssten aber eine Anzeige gegen mich schreiben. Frage was habe ich nun zu befürchten.
Sehr wichtig, kann jetzt noch einen Drogentest auf mich zu kommen???Und kann ich dadurch meinen Führerschein verlieren(MPU) alleine wegen Drogenbesitz,???Und was habe ich für eine Strafe habe ich zu befürchten? Habe keinen Eintrag im Führungszeugnis und bin noch nie mit Kokain erwischt worden. Konsumiert habe ich aber vor kurzen mal. Für ihre Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Gruß Batlle

Sehr geehrter Fragensteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage und hoffe Ihnen auf Basis Ihrer Angaben wie folgt weiterhelfen zu können:

Grundsätzlich darf ich Ihnen unbedingt vorausschicken, dass Sie K E I N E weiteren Angaben zur Sache machen sollten.

Soweit Sie erneut aufgefordert werden sollten, eine polizeiliche Aussage zu machen, lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt (hierzu stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung) entschuldigen.

Da Sie vor allem noch nicht vorbestraft sind, sollten Sie generell in Erwägung ziehen, einen Anwalt hinzuzuziehen, der Akteneinsicht nimmt und im Falle einer Anklage oder eines Strafbefehls gegen Sie, die Verteidigung übernehmen sollte, da erfahrungsgemäß ein verteidigter Angeklagter einen größeren Gestaltungsspielraum, vor allem hinsichtlich etwaiger Einstellungen des Verfahrens oder bzgl. der Strafzumessung hat.

Zu Ihrem konkreten Fall lässt sich ausführen, dass natürlich das in Ihrem Geldbeutel gefundene Kokain für Ihren Besitz spricht, zumal es völlig unglaubwürdig ist, dass Ihnen jemand als Finder des Geldbeutels dieses unterschieben sollte.

Insoweit müssen Sie damit rechnen, dass die Staatsanwaltschaft die Sache nicht auf sich beruhen und ohne weiteres einstellen wird, auch wenn es sich um Konsumeinheiten handelt, die grundsätzlich für den Eigenkonsum sprechen.

In diesem Zusammenhang müsste man eben zusehen, dass man nach entsprechender Akteneinsicht mit der zuständigen Staatsanwaltschaft spricht und angesichts der Tatsache, dass Sie noch nicht vorbestraft sind abklärt, inwieweit eine Einstellung, ggf. gegen Geldauflage in Betracht kommt.

Auch Ihr Alter spielt in diesem Zusammenhang eine gravierende Rolle, denn soweit Sie zum Tatzeitpunkt unter 21 Jahre alt waren, wäre womöglich Jugendstrafrecht anzuwenden, mit der Möglichkeit einer sog. Diversion.

Zusammenfassend bleibt also festzuhalten, dass Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit mit entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, aber grundsätzlich ein weiter Spielraum hinsichtlich des Ausgangs des Verfahrens besteht. Insoweit sollten Sie unbedingt einen Strafverteidiger mit Ihrer Sache betrauen.

Abschließend hoffe ich, Ihnen einen ersten Einblick* in die Rechtslage verschafft zu haben und stehe Ihnen jederzeit und ausgesprochen gern für (kostenlose) Rückfragen zur Verfügung!

Sollten Sie ein persönliches Gespräch wünschen, können Sie mich über 123recht.net auch im Wege einer (kostenpflichtigen) Telefonberatung konsultieren (http://www.123recht.net/loginvoip.asp?lawyerid=104930).

Da wir bundesweit tätig sind, vertrete ich Sie auch gerne anwaltlich, wenn Sie dies wünschen, wobei die Kommunikation auch via Email, Post, Fax und Telefon erfolgen kann und einer Beauftragung nicht entgegen steht.

Ich bedanke mich nochmals herzlichst für Ihre freundliche Frage und verbleibe mit freundlichen Grüßen aus München,

Ihr
Alexander Stephens

__________________________________________________________________________________

*Hinweis:
Bei der obigen Beantwortung Ihrer Frage, die ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Bitte berücksichtigen Sie deshalb, dass dies eine umfassende juristische Begutachtung nicht ersetzen kann und soll.
Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung unter Umständen sogar völlig anders ausfallen. Nutzen Sie deshalb die kostenlose Rückfragemöglichkeit, sollten noch Fragen offen stehen. Über eine positive Bewertung durch Sie würde ich mich sehr freuen.

Rückfrage vom Fragesteller 31.07.2010 | 20:26

Nochmal vielen dank.
Zwecks Führerschein(MPU) brauch ich mir keine sorgen machen. Bin ja nicht gefahren.

Gruß

Batlle

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 01.08.2010 | 18:28

Entschuldigen Sie bitte mein Versehen, die Frage hinsichtlich des Führerscheins hatte ich übersehen:

Selbstverständlich brauchen Sie hier Nichts zu befürchten!

Herzliche Grüße,

Stephens

Ergänzung vom Anwalt 31.07.2010 | 20:33

Entschuldigen Sie bitte mein Versehen, die Frage hinsichtlich des Führerscheins hatte ich übersehen:

Selbstverständlich brauchen Sie hier Nichts zu befürchten!

Herzliche Grüße,

Stephens

Bewertung des Fragestellers 31.07.2010 | 21:08

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