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BTM


04.01.2005 19:47 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich wurde letzte Woche an der Grenze angehalten. Urintest positiv auf THC. Ich habe ca. 83 Stunden (3,5 Tage) zuvor das letzte mal geraucht. Das Cannabis hatte eine höhere Konzentration. Beim mir bzw. in meinem Auto wurde nichts gefunden.

1. Muss ich mit Fahrverbot rechnen?
(Habe noch Probezeit)

2. Wenn ja, kann man es in eine höhere Geldstrafe umwandeln?
Ich verliere sonst meine Arbeitsstelle (Aussendienst)

3. Ist es ratsam einen Anwalt hinzuzuziehen?

Gruss M.



04.01.2005 | 20:28

Antwort

von


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30159 Hannover
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Web: www.tarneden-inhestern.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

1.
Sie müssen mit einem Fahrverbot rechnen. Sicher ist eine Verhängung aber nicht.
Denn nach § 24 a II StVG muss der Stoff im B l u t nachgewiesen werden. Bei Ihnen liegt aber bislang nur eine Urinprobe vor. Sie müssen abwarten, ob die Behörde Nachermittlungen (Blutuntersuchung, was möglich ist) vornimmt.

2.
Auf die Umwandlung in eine Geldstrafe besteht kein Anspruch. Im Einzelfall kann aber im Verfahren von einem Fahrverbot abgesehen werden unter Verhängung einer höheren Geldstrafe / - buße.

3.
Das hängt von dem Für und Wider ab. Fahrverbote werden häufig nur für einen Monat verhängt. Der Betroffene kann sich dann innerhalb eines Zeitraumes von 4 Monaten aussuchen, in welcher Zeit der Monat liegen soll. Es bietet sich dann an, in dieser Zeit Urlaub zu nehmen.

Je nach weiterem Vorgehen der Behörde (weitere Ermittlungen?) kann das Fahrverbot aber auch länger drohen, evtl. wird auch die Entziehung der Fahrerlaubnis überprüft. Das hängt von dem Konsum ab. Konsumieren Sie nur wenig, ist das nicht wahrscheinlich.

Der Anwalt hat Einsicht in die Verfahrensakten und kann mit Ihnen alles so rechtzeitig besprechen, dass sie keine bösen Überraschungen erleben.

Sollten Ihnen danach weitere Konsequenzen drohen, sollten Sie einen Anwalt beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen



Rolf Tarneden
Rechtsanwalt aus Hannover



ANTWORT VON

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