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BGB 1381 Zugewinn unbillige Härte

03.02.2020 12:44 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


14:16
Wir leben im Zugewinn. Ehe 2007, Trennung 2012, Scheidungsabtrag Jabusr 2019. Ich hatte eine Immobilie vor Eheschliessung.hier gibt es womöglich eine Wertsteigerung. Ich möchte laut BGB 1381 die Zugewinnzahlung verweigern, da extrem ungerecht im Falle einer Zahlungspflicht.  Wann  muss ich dies einreden? Nach Vermögfnsaufstellung , sofort , wenn Gegenseite Aufstellung möchte?  Folgende Gründe habe ich for die extreme Ungerechtigkeit einer ZeugewinnzaHlung :



1. Kurzes Zusammenleben 5 Jahre, 

Trennung 8 Jahre


2. Niemals gemeinsames Wirtschaften, Einkommen immer getrennt.  Konten immer getrennt seit Eheschliessung ohne jegliche Vollmachten. 


3. Jeder hat getrennt gewirtschaftet. Er hat mir während der Ehe 300 Euro an Nebenkosten bezahlt .


4.  Er hat sich NIE an Kosten vom Haus beteiligt, kein Cent. Nicht mal Schrauben. Er sagte immer, das gehört ihm nicht alsi zahlt er nicht. 


5. Er hat eigenmächtig Kredite aufgenommen, um seine Spielsucht zu befriedigen . Das komplette Geld wurde immer , bis heute verspielt.  Ich durfte mich nie einmischen, immer sagte er, es sei sein Geld.


6. Kinder wurden komplett von mir erzogen. Nicht einmal ist er zu Gesprächen oder gemeinsames Basteln, Schulfeste oder dergleichen in die Schule. Er meinte, das ist meine Aufgabe. Ihn gehe das nichts an.


7. Nur anfangs zum Auszug hat er korrekt Unterhslt bezahlt.  Dann, bei jeder Erhöhung Eibkommen oder Alter wollte er nichts wissen und hat keine Anpassungen vorgenommen. Nur wenn ich strikt darauf bestand,  nach seinem Wohlwollen , mal 20 Euro,  nie mehr vollen Unterhalt . 


8. Zu Schullandheim, Schulanfang,  Schulbeginn oder extra Kosten Kinder hat er sich nie beteiligt.


9. In all den Jahren hat er sich NIE nach Noten oder Zeugnissen der Kinder erkundigt.


10. Er hat mich all die Jahre betrogen mit anderen Frauen und hat das Geld im Puff verschwendet.  Er hat mich beschimpft als Hure und während meiner 2. Schwangerschaft hat er mich am Hsls gepackt,  so dass ich keine Luft bekommen hab.  Auch wurde ich bei beiden Schwangerschaften beschuldigt, er sei nicht der Vater. 


Zudem hat er mich immer beleidigt als fette Sau, ich würde aussehen wie ein Kalb. Kein Mann würde mich wollen,  höchstens alte Männer oder jemand, der kein Geld hat und sich von mir aushalten lassen würde.


11. Der Vermögenszuwachs ist nach 2012 gewesen. Bis 2015 zahlte ich  Euro 1600 monatlich an Kreditschuldem . Erst danach weniger . Die Werststeigerung als Vermögenszuwachs hat keinerlei Bezug zur ehelichen Lebensgeneinschaft. Diese fand nie statt. 


12. Der Zugewinnausgleich solle den Parteien ermöglichen, an dem in der Ehe gemeinsam erwirtschafteten Vermögen teilzuhaben. Dieser  Ausgleich ist  grob unbillig und widerspricht dem Gerechtigkeitsempfinden in unerträglicher Weise. 


13. Während meinen Krankenhausaufenthalten 2017, 2018 und 2019 hat er sich NICHT um die Kinder gekümmert . Es war ihm scheiss egal , was mit den Kindern ist . Sie mussten  getrennt untergebracht werden und teilweise komplett allein auf sich gestellt! Ich habe ihn ausdrücklich darum gebeten sich zu kümmern. Er sagte, meine Mutter soll sich um die Kinder kümmern.

Diese pflegt meinen schwer an Parkinson erkrankten Vater.


14. Trotz mehrfacher Versprechungen  nicht mehr fremdzugehen , hat er mich nach 2017 mindestens 4 mal betrogen. Ich habe ihn mehrfach mit einem Abhörgerät abgehört und eine Treuetesterin engagiert . Er ist immer fremdgegangen und hätte es mit der Treuetesterin auch gemacht.  Ihr sagte er, dadurch, dass ich krank bin, wird  er nicht mit mir zusammensein.  Habe alles auf Band und diverse Zeuginnen.


15. Meine Kinder holt er nur, wenn er gerade keine Frsu hat. Letztes Jahr 2019 hatte und  wollte er 5 Monate keinen Kontakt zu den Kindern, da er sich von ihnen reingelegt fühlte.  Er vermutete, dass mein Sohn ihm das Abhörgerät angebracht hätte.


16. Steuer wurde immer zusammen gemacht,  er hat aber seinen Anteil bekommen oder aber habe mit Unterhaltsschulden verrechnet. 


 17. Von  2009-2011 habe ich einmal 2500 und einmal 3000 Euro Kreditkartenschuldfen bezahlt , welche er mir nur mit 1500 Euro zurückzahlte . Rest fehlt. 


18. Urlaub hat immer jeder getrennt bezshlt.  Für die Kinder habe ich allein bezahlt .


19. Wertsteigerung Immobilie während Trennungszeit nach   FamRzDdorf 15, 1497


20. Unser Geld wurde immer getrennt gehalten, auch wenn wir essen sind , hat er für sich bezahlt,  ich für die Kinder mit.


21. Bei beiden Kindern bin ich arbeiten als sie 10 Monate bzw. 22 Monate alt waren .Den monatlichen Beitrag für die Kita habe ich alleine bezahlt in Höhe von 250- 350 Euro monatlich 

. Ihm war egal dass ich nur halbtags 1300 Euro verdiente und ohne meine Ersparnisse nicht überleben konnte bzw alle Verpflichtungen nicht zahlen hätte können. 


22. Alle Versicherungen , auch Kinder habe ich alleine bezahlt . 


23. Für die Kinder habe ich Sparbücher gemacht , er hat sich nie beteiligt. Sagte,  ich solle das von dem bisschen Unterhalt bezahlen. Er hat keinen Cent für die Kinder gespart.


24. Für die Hobbies der Kinder bin ich immer alleine aufgekommen.  Nie hat er sich beteiligt . Mit keinem Cent . Alleine das Tennis kostet 120 Euro monatlich.


25. Der Zugewinnausgleichsanspruch soll sicherstellen, dass das während der Ehe gemeinsam Erarbeitete beiden Ehegatten gleichmäßig zugutekommt. GEMEINSAM WURDE NIE GEWIRTSCHAFTET.


25. Dementsprechend entstehen zwischen den Ehepartnern sowohl persönliche als auch wirtschaftliche Verpflichtungen. Zu den persönlichen Verpflichtungen zählen unter anderem Treue, gegenseitige Unterstützung in allen Lebenslagen, Trostspenden. Die wirtschaftlichen Verpflichtungen bestehen unter anderem darin, dass Ehepartner dazu verpflichtet sind, finanziell füreinander zu sorgen. 


Mein Msnn hat mich nie unterstützt ,nie! Weder persönlich noch wirtschaftlich. Ich musste arbeiten gehen als die Kinder Babies waren , da er nicht für mich zahlen wollte ! Keinen einzigen Cent habe ich bekommen, ganz im Gegenteil.  Ich lieh ihm 2 x Geld mit insgesamt 5500 Euro.1500 bekam ich nur zurück. Auf den Resg warte ich heute noch. 


 Persönlich war ich immer alleine und er war ständig unterwegs auf der Suche nach Frauen. Er hat mich seelisch fertiggemacht .


21. Wie oben schon genannt,  war er während meiner Krebserkrankung weder für mich,  noch für die Kinder da . Ich musste schauen wer sich um die Kinder sorgt. Während meiner 6monatigen Chemozeit hat er sich nicht gekümmert. Nur die Kinder wie immer alle 2 Wochen geholt, nicht über Nacht ! Sonntags von 10- 17 Uhr.

03.02.2020 | 13:55

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Bislang ist offenbar nur Scheidungsantrag gestellt worden und noch kein Zugewinnausgleich geltend gemacht worden und auch keine außergerichtliche Aufforderung oder Bezifferung.
Daher müssen Sie zur Zeit noch nichts tun. (falls der Sachverhalt anders sein sollte, gilt das nicht zwingend !)
Die von Ihnen bereits aufgefundene Vorschrift müsste dann als Einrede im gerichtlichen Verfahren geltend gemacht und vor allem auch im Einzelnen begründet und bewiesen werden. Die Auskunft ist aber trotzdem zu geben und das Verfahren läuft. Sie können zwar schon gleich die Einrede erheben, doch diese setzt immer eine Prüfung des Einzelfalls voraus. Ein Hinweis darauf im außergerichtlichen Schriftverkehr, der einem familiengerichtlichen Verfahren vorausgehen wird, schadet sicherlich nicht, ist aber nicht erheblich.
Die von Ihnen aufgeführten Punkte sind grundsätzlich geeignet, doch werden in jedem Einzelfall beurteilt. Es kommt auch auf die Beweisbarkeit an.
Es ist jedenfalls zu empfehlen, sich frühzeitig anwaltlicher Hilfe zu bedienen.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen.

Brigitte Draudt
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 03.02.2020 | 13:59

Der gerichtliche Zugewinnausgleich wurde bereits beantragt von der Gegenseite.

Mich interessiert, wie meine Chancen stehen laut BGB 1381. Es ist ja eng gestrickt. Aber es ist einfach dermaßen ungerecht, wenn ich dem Ex Zugewinn zahlen sollte. Es ist extrem unfair, zumal er mich nie unterstützt hat und dann noch Geld fordert.
Es ist alles beweisbar.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.02.2020 | 14:16

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Nachfrage teile ich gerne folgendes mit:

Die von Ihnen angeführten Gründe lassen sich sicher hören. Umso besser, wenn Sie beweisbar sind. Sie sollten die Einrede erheben. Sofern Sie noch nicht anwaltlich vertreten sind, so ist dies dringend zu empfehlen. Die Beurteilung ist wie gesagt immer eine Einzelfallbetrachtung, welche das Gericht vornimmt.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

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