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BFA/Witwerrente/Vermietung

25.10.2013 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Nadiraschwili, LL.M.


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 69 jahre alt,Bezieher von Altersrente und einer bereits reduzierten Witwerrente,
da meine eigene Rente zu hoch ist.Ich bin Besitzer einer Eigentumswohnung die aber leer steht,da
ich überwiegend im Haushalt einer Lebensgefährtin wohne.Die Grundkosten für meine Wohnung
laufen natürlich weiter und sind eine nicht unwesentliche finanzielle Belastung,die ich reduzieren
möchte.Ich habe selbst einige Überlegungen angestellt,aber keine scheint mir das ideale zu sein.
1.Ich könnte die Wohnung verkaufen,dem steht dagegen das ich sie gern meinem Enkel vererben
möchte.
2.Vermietung,da würden dann wohl Einkommensteuer anfallen und 40% von meiner Witwerrente
von der BFA abgezogen.Fazit:Es bliebe kaum etwas übrig.Von welcher Summe werden überhaupt die
40%abgezogen.Ist das von der Nettomiete,oder Nettomiete abzüglich Steuer und evtl.Investitionen?
In diesem Fall könnte der Betrag für die BFA doch wohl erst nach Abschluß der Steuererklärung
durch das Finanzamt berechnet werden,oder?
3.Eine weitere Option wäre wohl,und das ist die Frage an Sie,die Wohnung zur reinen Kostenmiete
inklusive Zahlungen wie Grundsteuer,Versicherungen,Erhaltungsrücklage zu vermieten, vorrangig
in der Familie bzw.Verwandschaft, so das nicht 1 Cent zusätzliches Einkommen anfällt.
Inwieweit das überhaupt möglich ist und Finanzamt und BFA da mitspielen wäre die letzte Frage.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Zutreffend ist, dass es zu Abzügen in Höhe von 40% des über dem Freibetrag liegenden Zusatzverdiensts von der Witwenrente kommt, wenn Sie zusätzliches Einkommen erzielen, dass über dem monatlichen Freibetrag liegt. Ob dies bei derVermietung der Fall wäre hängt von der Höhe der Mieteinnahmen ab. Der Freibetrag liegt zurzeit in den alten Bundesländern pro Monat bei 742,90 Euro (für Waisen 495,26 Euro) und in den neuen Bundesländern bei 679,54 Euro (für Waisen 453,02 Euro). Die Darüber hinausgehenden Einnahme werden in Höhe von 40% von der Witwenrente abgezogen.

Zum Einkommen gehören die tatsächlich erwirtschafteten Nettoeinkünfte (hier z.B. Kaltmiete) die zu versteuern sind (evtl. Abschreibungen oder Investitionen werden bei der Berechnung des Rentenabzugs nicht berücksichtigt). In der Gestaltung der Miethöhe wären Sie jedenfalls frei.

Die Berechnung würde anhand des Einkommenssteuerbescheids erfolgen.

Vorliegend verhält es sich jedoch wohl so, dass Sie durch die zusätzlichen Mieteinnahmen jedenfalls höhere Einnahmen erwirtschaften würden, als wenn Sie darauf verzichten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Nadiraschwili, Rechtsanwaltt

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