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BArex Inkasso Lohnpfändung

14.10.2010 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Hallo

. Nun ich habe 2008 einen Kredit bei der Fidium aufgenommen. Nun habe ich leider 3 Raten nicht zahlen können. SO wurde Barex beauftragt eine Lohnpfändung durchzuführen. Ich bin Beamter und habe von meinem Arbeitgeber Post bekommen,dass eine Lohnpfändung besteht. Nun habe ich mich mit Barex in Verbindung gesetzt warum ich denn keine Post von Ihnen bekommen habe. Darauf wurde mir gesagt,dass es nicht nötig sei,da ich ja beim Notar eine Abtretungserklärung unterschrieben hätte.
Und auf eine Ratenzahlung haben sie sich auch nicht eingelassen, da sie ja ein Teil von meinem Gehalt bekommen bzw. den pfändbaren Teil. Es sind noch 1744 Euro offen. von 4500 Euro.
Kann man irgendwie dagegen vorgehen oder die Lohnpfändung abwenden?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Aus Ihren Schilderungen entnehme ich, dass Sie eine notarielle Zwangsvollstreckunsunterwerfungserklärung unterzeichnet haben. Diese notarielle Urkunde stellt einen Titel, genau wie ein rechtskräftiges Urteil dar.

Das bedeutet, dass der Darlehensgeber ohne Weiteres aus dieser Urkunde heraus gegen Sie die Zwangsvollstreckung betreiben kann. Tatsächlich bedarf es in dieser Konstellation keiner Mahnung des Gegners. Ausreichend ist vielmehr, dass Sie mit der Zahlung in Verzug sind.

Allerdings ist für eine Lohnpfändung erforderlich, dass Ihnen zu irgend einem zeitpunkt eine vollstreckbare Ausfertigung dieser notariellen Urkunde zugestellt worden ist.

Dies kann durch den Gerichtsvollzieher oder auch durch einen Anwalt erfolgt sein.

Sollte die Zustellung an Sie tatsächlich nicht erfolgt sein, so wäre die Pfändung ohne Wirkung und damit anfechtbar. Der zulässige Rechtsbehelf wäre die Vollstreckungserinnerung nach § 766 ZPO , da Sie sich gegen die Art und Weise der Zwangsvollstreckung wenden.

Sollte Ihnen jedoch der vollstreckbare Titel zugestellt worden sein, so kann die Vollstreckung nur durch den Ausgleich der rückständigen Forderung erfolgen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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