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BA Inkasso-Service Zahlungserinnerung für Forderungsaufstellung vom 01.01 2011

07.03.2021 15:28 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Inkassoforderung

Guten Tag,
Ich habe am 04.03.2021 einen Brief von dem Inkasso-Service der Bundesagentur für Arbeit bekommen. Es handelt sich um eine Zahlungserinnerung für eine angebliche Forderung vom 01.01.2011 in Höhe von 323,12 €. Seit dem 28.06.2012 habe ich keine Schreiben mehr von der Agentur erhalten. In diesem Schreiben vom 28.06.2012 handelte es sich lediglich um eine Änderung der Bankverbindung. Nach meinem Stand wurde 2012 die letzte Rate beglichen. Allerdings habe ich für die Jahre vor 2012 keine Bankauszüge mehr. Diese habe ich nach der 10-Jahres-Frist entsorgt.

Sollte diese Forderung stimmen, habe ich kein Problem damit diese nachzubezahlen.

Allerdings muss ich, um diese Zahlungen nachzuweisen, bei der Bank die alten Kontoauszüge beantragen. Das kostet mich etwa um die 50 € + Versandkosten etc.

Meine Fragen diesbezüglich sind:
Liegt die Nachweispflicht bei mir oder dem Gläubiger ? (hier Agentur für Arbeit)
Kann ich diese Kosten für die Erbringung der Nachweise bei der Agentur geltend machen ?
Wieso hat sich die Agentur 10 Jahre lang nicht gerührt, haben Sie ein Recht 10 Jahre danach noch das Geld einzufordern ?

Mit freundlichen Grüßen.



07.03.2021 | 16:01

Antwort

von


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Sehr geehrte (r) Fragesteller (in),

aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben möchte ich Ihre Frage, wie folgt, beantworten.

Zunächst halte ich die Forderung für verjährt. Daher sollten Sie sich auf die Verjährung berufen. Die Verjährungsfrist von öffentlichen-rechtlichen Forderungen beträgt in der Regel 4 Jahre, welche nun schon länger abgelaufen sind.

Für den Bestand der Forderung ist die Agentur für Arbeit bzw. das Inkassobüro beweisbelastet.

Für die Erfüllung der Forderung (Begleichung) sind Sie jedoch darlegungs- und beweisbelastet, d.h. Sie müssten die Kontoauszüge bzgl. einer Bezahlung als Nachweise erbringen. Die Kosten hierfür können Sie - jedenfalls bis zum jetzigen Zeitpunkt - nicht als Schadensersatz geltend machen.

Das wäre allenfalls im Rahmen des Verzuges als Verzugsschaden möglich, sofern Sie die Gegenseite unter Fristsetzung zur endgültigen Abstandnahme von der Forderung aufgefordert hätten und die Frist dann ergebnislos verstrichen ist.

Sie sollten daher schriftlich die Forderung gegenüber dem Inkasso bestreiten und zurückweisen. Vorsorglich sollten Sie sich ebenfalls auf die Verjährung berufen und die Gegenseite unter Fristsetzung auffordern, schriftlich von der Forderung endgültig Abstand zu nehmen.

Hoffentlich konnte ich Ihnen weiterhelfen. Über eine Bewertung von z.B. 5 Sternen würde ich mich freuen. Falls Sie künftig neue Fragen haben, können Sie mich gerne über die Direktanfrage (<a target="_blank" href="https://www.123recht.de/anwalt/Rechtsanwalt-Bernhard-Schulte-Frechen-__l108340.html)">https://www.123recht.de/anwalt/Rechtsanwalt-Bernhard-Schulte-Frechen-__l108340.html)</a> kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Schulte
Rechtsanwalt, externer Datenschutzbeauftragter (TÜV) & Datenschutzauditor (TÜV)


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