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B2B Vertragsabschluss bei Onlinebestellung

| 26.04.2021 18:18 |
Preis: 38,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Wir bieten eine Dienstleistung an, die pro Minute bzw. pro Wort berechnet wird. Der Kunde (Gewerbetreibende & Unternehmer im Sinne des §14 BGB) kann diese über unseren Onlineshop erwerben.

Erwirbt der Kunde das Produkt und gibt an, dass z.B. der Inhalt 10 Minuten lang ist, so wird auf dieser Grundlage die zu zahlende Summe berechnet. Der Käufer kann diese Bestellung direkt bezahlen: PayPal, Kreditkarte, etc.

Manchmal haben wir den Fall, dass es z. B. am Ende doch 14 Minuten sind, die wir bearbeiten müssen. Diese berechnen wir dem Kunden entsprechend nach. Doch wie sieht dies rechtlich aus?

Können wir diese zusätzlichen 4 Minuten überhaupt im Nachgang noch in Rechnung stellen? Schließlich sind die 10 Minuten bereits abgerechnet / bezahlt worden und der Link zum Inhalt, welchen wir bearbeiten, ist ebenfalls auf der Rechnung enthalten.

Würde der Kunde die 4 zusätzlichen Minuten nicht nachträglich bezahlen wollen, so müssten wir nur die bestellten 10 Minuten liefern, korrekt?

26.04.2021 | 19:33

Antwort

von


(1969)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Tatsächlich hat der Kunde nur Anspruch auf die bezahlten 10 Minuten, weitere Minuten müssen Sie nicht liefern. Sie haben im Gegenzug aber auch nicht automatisch einen Anspruch auf die Vergütung für die zusätzlichen Minuten.

Insofern besteht das Risiko, dass Sie für die zusätzlichen Minuten die Arbeit umsonst geleistet haben. Idealerweise sollte der Kunde daher darüber informiert werden, dass seine Inhalte die gebuchte und bezahlte Länge überschreiten und ein expliziter Auftrag für die darüber hinausgehenden Minuten eingeholt werden. Zwar kann man im B2B-Bereich zumindest bei verhältnismäßig geringer Überschreitung damit argumentieren, dass die Bearbeitung der zusätzlichen Minuten von einer mutmaßlichen Einwilligung gedeckt wären. Ein gewisses Prozessrisiko würde beim Einklagen des zusätzlichen Honorars aber bestehen, wenn kein explizit erteilter Auftrag vorliegen würde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

Bewertung des Fragestellers 27.04.2021 | 06:59

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ANTWORT VON

(1969)

Brandsweg 20
26131 Oldenburg
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