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B2B-Geschäft - wurde der Sachmängelanspruch wirksam ausgeschlossen?

| 16.05.2013 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Folgen des Gewährleistungsausschlusses bei einem Kaufvertrag zwischen Unternehmern

Ich habe eine kleien Handwerksfirma und habe einen Lieferwagen am 07.01.2013 gebraucht (90.000km) , bei einem Händler, gekauft. Das Fahrzeug wurde im Internet für 5.831 € angeboten und ich habe es dann für 5.500€ gekauft. Das Fahrzeug hat eine Klimaanlage. Nachdem es nun wärmer wurde habe ich im Mai versucht die Klimaanlage in Betrieb zu nehmen und sie funktionierte nicht. Daraufhin habe ich mir einen Kostenvoranschlag bei ATU machen lassen. Für die Instandsetzung wollte die Firma ATU 1300 Euro haben. Daraufhin habe ich den Händler wieder zwecks Kostenübernahme kontaktiert. Diese lehnte er aber ab. Er argumentiert, dass ich den Wagen als Unternehmer unter Ausschluss der Sachmängelansprüche gakauft habe. Im Kaufvertrag ist in der Tat ein solcher Passus vorhanden. Ich hatte aber extra noch vertraglich vereinbart, dass der Wagen vor Übergabe noch einmal HU/AU und einen Ölservice bekommt. Habe ich nun keine Chance auf Kostenbeteiligung oder sogar Übernahme der Kosten ?

16.05.2013 | 17:31

Antwort

von


(567)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie den Lieferwagen nicht als Privatmann, sondern für Ihren Betrieb vom Händler gekauft haben, kann die Gewährleistung vertraglich ausgeschlossen werden. Wenn der Gewährleistungsausschluss - wie Sie schreiben - wirksam vereinbart wurde, bedeutet dies, dass Sie den Verkäufer nur dann in Anspruch nehmen können, wenn dieser entweder den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Beschaffenheitsgarantie übernommen hat.

Für beides gibt es nach Ihrer Sachverhaltsschilderung keine Anhaltspunkte. Insbesondere, da der Kauf bereits vier Monate zurückliegt, werden Sie kaum beweisen können, dass der Mangel bei Übergabe schon vorhanden war. Schließlich haben Sie den Defekt Ihrer Schilderung zufolge selbst erst im Mai entdeckt. Noch schwieriger dürfte es sein, die Kenntnis des Verkäufers vom Mangel nachzuweisen.

Eine Verpflichtung des Verkäufers, die Kosten der Reparatur zu übernehmen, besteht damit nach Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht.

Ich bedauere, Ihnen keine für Sie günstigere Auskunft geben zu können.

Bitte beachten Sie, dass dieses Forum eine erste Orientierung bieten, nicht aber die persönliche Beratung ersetzen kann. Oft ergeben sich dabei, insbesondere nach Durchsicht der Vertragsunterlagen, Details, die zu einer anderen Bewertung führen.

Dennoch hoffe ich, dass Ihnen meine Antwort weiterhilft.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel


Bewertung des Fragestellers 18.05.2013 | 09:33

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