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Autowerkstatt

26.03.2017 20:03 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Zusammenfassung:

Schadensersatz bei Verschulden der Werksatt während der Dauer der in Auftrag gegebenen Reparatur.

Ich habe aufgrund eines Fehlers meines Autos der Marke Mercedes Kompressor
Benziner / aber auch auf Gas umgerüstet in eine Bosch Werkstatt gebracht.

Fehler war, das der Wagen nicht mehr auf Gas fuhr und ich in der Werksatt angerufen habe einen Termin vereinbart habe und gefragt habe ob ich unbesorgt bis zum Termin auf Benzin weiterfahren könnte.
Antwort war ja kein Problem. Am nächsten Tag mertkte ich das der Wagen auf der Autobahn ( ich fahre täglich 144 km ) anfing zu ruckeln und nicht mehr richtig zog. Darauf hin bin ich zur Werkstatt gefahren. Dort sagte man mir das der Wagen nur noch auf drei statt 4 Zylindern läuft. Und so habe ich den Wagen dort gelassen mit dem Auftrag der mir vorliegt:

1. Motor läuft auf 3 Zylindern im Bezinbetrieb
2. Motor läuft nicht auf Gas
Prüfen und Reperatur absprechen.

Nach eieigen Tagen erhielt ich auf Nachfrage die Info ( habe ich schriftlich per E-Mail vorliegen) das die Fehler jetzt beseitigt sind, aber sie gerne eine längere Probefahrt mit dem Wagen machen möchten d.h ein Mitarbeiter würde den Wagen gerne mit nach Hause nehmen.

Dazu habe ich meine Zustimmung gegeben.

Dann kam die Info ( schriftlich )der Wagen hat die Probefahrt gemacht, er läuft aber der Katalysator weist einen defekt auf und der müsste ausgetauscht werden, da dieser die nöchste Prüfung nicht bestehen würde.

Der Kostenvoranschlag kam ( 1000 EURO + 200 EUR für das Fehlerauslesen ). Da der Wagen meinem Lebensgefährten gehört und dieser im Ausland ist, habe ich das mit ihm abgesprochen und wir haben auch schriftlich dieser Reparatur eingewilligt.

Jetzt bin ich nach der Woche wieder dort hingefahren, da ich zwischenzeitlich im Urlaub war und jetzt sagte man mir der KAtalysator sei jetzt ausgetauscht, aber jetzt würde der Wagen nicht mehr richtig fahren.

Sie haben vermutet das vielleicht der Luftmassenmesser defekt ist diesen hat die Werkstatt bestellt und eingebaut ( ohne mein Wissen )aber leider war es nicht der Lftmassenmesser also wurde der neue aus und der alte wieder eingebaut. Ich habe dem Werkstattleiter mitgeteilt das ich diese Kosten für den Luftmassenmesser nicht tragen werde und das hat er auch direkt bestätigt.

Sie werden jetzt weiter den Fehler suchen.

Meine Frage, was kann ich jetzt tun.
Denn meine Meinung dazu ist , dass ich den Wagen mit einem Defekt abgegeben habe,die Werkstatt den Fehler behoben hat mit der Aussage er fährt aber der Kat müsste gewechselt werden und jetzt fährt er gar nicht mehr.

Liege ich falsch wenn ich meine für die Kat Kosten komme ich auf , da ich schriftlich eingewilligt habe diesen zu tauschen ?
Allerdings meine ich aber;die Werkstatt ist Probe gefahren da lief der Wagen dann der Austausch des KAT und jetzt läuft er nicht mehr , dann ist doch die Werkstatt dafür verantwortlich den Fehler und den Schaden zu beheben oder ?

Und vorallem wie sieht das it den Kosten aus wer trägt diese ?

Ich bräuchte wirklich Ihre Hilfe, da ich nicht weiter weiß.

MFG



Einsatz editiert am 26.03.2017 20:56:50

Einsatz editiert am 26.03.2017 21:09:32

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gerne wie folgt Stellung nehmen.

Eingangs erlaube ich mir, den Sachverhalt so wie ich ihm verstanden habe, im Wesentlichen zusammenzufassen. Soweit ich Sie zutreffend verstanden habe, haben Sie der Werkstatt den Auftrag erteilt, den Motor, der nur noch auf 3 Zylindern im Bezinbetrieb lief, zu reparieren sowie den Fehler betreffend den Gasbetrieb zu beheben. Anschließend habe die Werkstatt diese Arbeiten durchgeführt und nach der Probefahrt, zu der Sie Ihre Zustimmung erteilt hatten, war der Kat defekt.

Falls der Kat während der Probefahrt kaputt gegangen sein sollte und der Schaden aufgrund eines Verschuldens der Werkstatt (z.B. während der Probefahrt) eingetreten sein, so wäre die Werkstatt zum Ersatz des dadurch entstandenen Schadens verpflichtet.

Nun zu Ihrem eigentlichen Anliegen (wie ich dies verstanden habe): sollte die Tatsache, dass das Fahrzeug nun "nicht mehr richtig fährt" auf eine mangelhafte Reparatur im Rahmen Ihres ursprünglichen Auftrages zurückzuführen sein, so stehen Ihnen die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche aus Werkvertragsrecht zu, d.h. Sie hätten zunächst einen Anspruch auf Nachbesserung. Sollte es sich jedoch um einen komplett neuen Defekt handeln und trifft die Werkstatt dafür ein Verschulden, so hätten Sie einen entsprechenden Anspruch auf Schadensersatz (z.B. kostenlose Reparatur) gegen die Werkstatt.

Wenn Sie den Austausch des Luftmassenmessers nicht in Auftrag gegeben hatten, so müssen Sie diesbezüglich grundsätzlich auch nichts bezahlen. Aber darüber scheint ja Einigkeit zu bestehen.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Werkstatt die Mängel zu beheben hat, die Sie in Auftrag gegeben haben. Sollten während des Werkstattaufenthaltes oder auch während der Probefahrt bzw. während des Aufenthaltes beim Mitarbeiter zuhause weitere Mängel aufgetreten sein, für die die Werkstatt ein Verschulden trifft, so hat diese den dadurch entstandenen Schaden zu ersetzen. Vor diesem Hintergrund sollte im Streitfall idealerweise ein Sachverständiger klären, welcher Defekt/Schaden wann bei welchem Fehlverhalten aufgetreten ist. Falls der weitere Defekt z.B. nun darauf zurückzuführen sein sollte, dass Ihnen die Werkstatt sagte, Sie können unbesorgt auf Benzin weiterfahren, so haftet die Werkstatt für diese Falschangabe.

Ich hoffe zu Ihrem Anliegen verständlich Stellung genommen und Ihnen weitergeholfen zu haben. Für das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Oliver Daniel Özkara
Rechtsanwalt

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