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Autoverkauf weil Werkstatt von Reparatur abgeraten hat

26.02.2013 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,

vor einem Monat ist mein Zahnriemen am Auto auf der Autobahn gerissen. Meine Hauswerkstatt teilte uns mit, dass eine Reparatur sich wohl nicht mehr rentiert, da die Ventile verbogen wären. Dies wurde durch eine Untersuchung der Werkstatt bestätigt, indem man uns mitteilte, dass auf keinem Ventil mehr Kompression sei.


Durch die Werkstatt wurde vor wenigen Monaten noch ein nagelneuer Auspuff für über 1000 Euro eingebaut, mithin Reparaturen im Jahr 2012 für fast 2000 Euro in dieser besagten Werkstatt.

Die Werkstatt war mit dem Hinweis auf den angeblich vorliegenden Motorschaden bereit mir 800,00 Euro zu zahlen. Das Auto (ein Golf 4 mit Autogasanlage) wird sonst in fahrbahrem Zustand zwischen 3000 und 4000 Euro bezahlt. Ein schriftlicher Kaufvertrag oder sonstiges Schriftstück wurde nicht angefertigt.

Jetzt steht der Wagen bereits 10 Tage nach Verkauf aufpoliert zum Verkauf auf dem Hof der Werkstatt. Dies zu einem Preis von 3.950 Euro und Zit.: „ohne bekannte Vorschäden und sehr gepflegtem Zustand"

Wir fühlen uns ehrlich gesagt über den Tisch gezogen – wäre nämlich eine Reparatur möglich gewesen hätten wir diese durchführen lassen und das Auto sodann selbst verkauft – das wusste der Werkstattbesitzer auch. Können wir in irgendeiner Form gegen diese Werkstatt vorgehen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Der Vertrag ist zunächst wirksam abgeschlossen. Dass dieser nicht schriftlich abgeschlossen wurde ändert hieran nichts. Insoweit besteht keine Formvorschrift die einen schriftlichen Kaufvertrag notwendig machen würde.

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts erscheint es jedoch denkbar, dass Sie gegenüber der Werkstatt einen Anspruch auf Schadensersatz haben aus § 311 Abs. 2 iVm § 280 Abs. 2 iVm § 241 Abs. 2 BGB haben.

Im Rahmen von Geschäftsbeziehungen ist es nämlich so, dass die Parteien einander gegenüber zur Rücksicht verpflichtet sind. Eine Verletzung dieser Pflicht liegt auch dann vor, wenn der Vertrag durch eine pflichtwidrige Einwirkung auf die Willensbildung des Geschädigten zustande gekommen ist und die verletzte Pflicht gerade vor diesen Nachteilen bewahren soll. Hiervon erfasst sind demnach auch Fälle, wie der Ihre, in denen der Schädiger dem Geschädigten in Verletzung seiner Aufklärungspflicht unrichtige oder unvollständige Informationen gegeben hat.

Sollte sich der Sachverhalt also tatsächlich so darstellen, dass Ihnen wegen der vermeintlichen Unwirtschaftlichkeit einer Reparatur von selbiger abgeraten wurde, obgleich dies nachweisbar unzutreffend war, kann dies einen Anspruch begründen.

Gleichsam könnte die Möglichkeit bestehen, den Vertrag wirksam nach § 119 bzw. § 123 BGB anzufechten.

Für eine abschließende Beurteilung der rechtlichen Lage sind jedoch genauere Kenntnisse des Sachverhalts notwendig. Weitere Angaben sind auch zur Einschätzung der Schadenshöhe erforderlich.

Ich weise in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Sie in einem gedachten Prozess beweispflichtig für das Vorliegen der Tatsachen wären, die einen Anspruch begründen.

Gerne können Sie mich zu einer weiteren Mandatierung kontaktieren. Das hier gezahlte Honorar würde auf die anfallenden Gebühren angerechnet. Nutzen Sie einfach die angegebene E-Mail-Adresse.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

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