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Autoverkauf von Privat an Privat.

| 13.03.2018 20:04 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


09:55
Hallo
Ich hatte am 17. Januar 2018 meinen Mercedes mit 173368 km verkauft.
Das Auto wurde wegen Hagelschaden, statt mit ca.14000 € Listenpreis für 9500€ Verkauft, also deutlich günstiger.
Ich hatte , auf Wunsch des Käufers, einen Tag vorher neuen TÜV bei der GTÜ machen lassen, so sollten wir doch alle auf der sicheren Seite sein.
Dort wurde das Auto als mängelfrei bewertet, also habe ich das Auto mit reinstem Gewissen verkauft.
Auch mir persönlich waren, ganz ehrlich, keine Mängel bekannt, außer zwei Sachen die aber im Kaufvertrag erwähnt werden.
Natürlich habe ich das Fahrzeug unter Ausschluss der Sachmängelhaftung und als gekauft wie gesehen, verkauft.
Jetzt knapp 2 Monate später und mit einem Kilometerstand von 179797 km, also mit 6000 km !!!!!! mehr kommt der Käufer mit einem neuen normalen TÜV Bericht der Dekra, mit erheblichen Mängeln.
Z.B. Gurt vorne rechts defekt, durch angebliche Hundebisse !? die waren bei mir noch nicht vorhanden, mit diesem Punkt will er mich auf die Gefahr für Leben, Körper und Gesundheit bringen (Kaufvertragsbestandteil) die ich verursacht haben soll um mir mangelnde Pflichten vorwerfen zu wollen.
Desweiteren, Sachen wie Achsmanschetten, Scheinwerfereinstellungen, Motor Ölfeucht, Lenkung verölt, Feststellbremse schlechte Funktion - Hebel zu groß, Differential Gummimanschette eingerissen...usw.
Ich wusste beim Verkauf von nichts, hatte ja extra, wie gesagt, neu TÜV machen lassen, mehr kann ich als Laie doch nicht tun ?
Jetzt wirft er mir und dem GTÜ Prüfer, Betrug vor und möchte die Reperaturkosten von ca. 2000 Euro von mir bezahlt haben.
Wie gesagt die Sachmängelhatung wurde ausgeschlossen, zusätzlich noch gekauft wie gesehen vermerkt.
Hat er irgendeine Chance ?
Habe ich alles richtig gemacht?
Sollte ich jetzt schon einen Anwalt miteinschalten oder erstmal abwarten ?
Vielen Dank
13.03.2018 | 21:03

Antwort

von


(1788)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

durch den von Ihnen abgeschlossenen Kaufvertrag, kommen Sie nur dann in die Haftung rein, falls Sie Mängel arglistig verschwiegen haben sollten oder aber Garantien gegeben haben. Dadurch, dass Sie extra noch einmal Tüv haben neu machen lassen und die angeblichen Mängel auch erst 6000 km später auftraten, ist Ihnen weder Vorsatz noch ein Straftatbestand nachzuweisen. Das ist leider der übliche Versuch, später noch einmal den Kaufpreis zu drücken. Insofern können Sie das Schreiben entweder ignorieren oder aber zurückweisen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 13.03.2018 | 21:16

Vielen Dank für Ihre schnelle, kompetente und freundliche Anrwort.
Der Käufer schrieb mir gerade jetzt im Moment das ich besser gleich einen Anwalt beauftragen soll, da er sich sehr sicher sei das er mich belangen könnte, und wenn nicht mich, dann den GTÜ Prüfer, der damals den neuen TÜV für mein Auto gemacht hatte.
Sollen ich und der GTÜ Prüfer also einfach das ganze auf sich beruhen lassen und ihn ignorieren?
Nochmals vielen Dank und liebe Grüße nach Hannover.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.03.2018 | 09:55

Sehr geehrter Fragesteller,

ich würde das Ganze ignorieren. Das sind typischerweise Einschüchterungsversuche, auf die man nicht zu reagieren braucht, solange nichts vom Gericht kommt.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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