Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
503.783
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Autoverkauf an privat Käufer bastelt selber an der Hydraulikleitung

| 14.03.2015 18:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Habe privat mein auto verkauft.Nach drei Tagen rief mich der Käufer an und erklärte mir er hätte irgendwelche Dichtung am Hydrauliksystem der Kupplung und der Bremse gewechselt und diese lies sich jetzt nicht mehr entlüften.Auto ist jetzt nicht mehr fahrbereit.Er ist jetzt der Meinung es liege an der Kupplung die ich vor drei Monaten habe privat wechseln lassen.Laut Aussage des Anwalts gravierender Mangel.Jetzt will er mit Hilfe seines Anwalts 1000,-Euro von mir

Einsatz editiert am 14.03.2015 18:57:21

Sehr geehrte Ratsuchende,

Mangelrechte (Nacherfüllungsanspruch, Minderung/Rücktritt, Schadensersatz) stehen dem Käufer nur zu, wenn zum Zeitpunkt der Übergabe ein Mangel vorlag und die Gewährleistung nicht vertraglich (nur unter Privatleuten wirksam) ausgeschlossen sind.

Da das Auto wohl seit der Übergabe funtkionsiert, fehlt es an einem Mangel bei der Übergabe.

Die Kupplung unterliegt dem Verschleiß. Soweit bloßer Verschleiß vorliegt, hat der Käufer keine Mängelrechte. Hier haben Sie die Kupplung wechseln lassen, sodass möglicherweise doch ein Defekt vorliegt. Diesen Defekt zum Zeitpunkt der Übergabe hat beim Privatkauf der Käufer zu beweisen. Dieser Beweis wird schwer werden, wenn daran manipuliert wurde.

Für einen Defekt bei der Übergabe hätten Sie nicht einzustehen, wenn Sie die Gewährleistung wirksam vertraglich ausgeschlossen haben und nicht eine bestimmte Eigenschaft zugesichert oder den Käufer arglistig getäuscht haben.


Einen Anspruch auf Zahlung von 1000 € hat der Käufer aber zu diesem Zeitpunkt in keinen Fall, weil er - wenn ein Mangel vorläge - zunächst nur die Nacherfüllung verlangen kann (§ 437 Nr. 1; § 439, 1. Alternative [Beseitigung des Mangels]).

Bitte schreiben Sie noch etwas zum Vertragsschluss, der Art des behaupteten Mangels und der Fahrfähigkeit bei der Übergabe.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt







Nachfrage vom Fragesteller 14.03.2015 | 20:32

Hallo Herr Eichhorn
habe ihm gesagt das die Kupplung privat vor drei Monaten getauscht wurde
Zum Vertragsschluß ;Das Fahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft,soweit der Verkäufer nicht nachstehend eine Garantie oder Erklärung abgibt.Gilt nicht im Falle des Vorsatzes und der groben Fahrlässigkeit...Behaupteter Mangel,Kupplung defekt nach 240 km.Käufer hat vor Kauf eine ausführliche Probefahrt von ca einer Stunde gemacht über drei Autobahnen und Stadtfahrt ohne irgendwelche Auffälligkeiten am Fahrzeug.Aufforderung zur Mangelbeseitigung oder 1000,-€

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.03.2015 | 20:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

weisen Sie die Aufforderung des Anwalts mit Verweis auf die Mangelfreiheit bei Übergabe zurück.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.03.2015 | 20:36

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr kompetent auch für Laien zu verstehen"
Stellungnahme vom Anwalt: